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Iran-Konflikt: Donald Trump kritisert Deutschland wegen Atomabkommen

Iran-Konflikt  

Wegen Atomabkommen: Trump kritisiert Deutschland

08.01.2020, 19:35 Uhr | AFP, dpa, ds

Trump verzichtet auf Drohung mit Militär-Vergeltung gegen Iran

Trump fordert Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China auf, nicht mehr am Atomabkommen mit dem Iran festzuhalten. Stattdessen müssten diese Staaten gemeinsam mit den USA an einem neuen Abkommen mit dem Iran arbeiten. (Quelle: t-online.de)

"Der Iran muss seine nuklearen Ambitionen aufgeben": In dieser Ansprache beschrieb US-Präsident Donald Trump das weitere Vorgehen seiner Regierung. (Quelle: t-online.de)


Sanktionen statt weiterer Angriffe: US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, auf einen militärischen Gegenschlag gegen den Iran zu verzichten. Dafür kritisierte er Deutschland. 

In einer Ansprache im Weißen Haus hat US-Präsident Donald Trump Deutschland und die verbliebenen Partner des Atomabkommens mit dem Iran kritisiert. Er forderte Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China auf, nicht länger am Abkommen festzuhalten. Stattdessen müssten diese Staaten gemeinsam mit den USA an einem neuen Abkommen mit dem Iran arbeiten, "das die Welt zu einem sichereren und friedlicheren Ort" machen würde, sagte Trump. "Solange ich Präsident der Vereinigten Staaten bin, wird es dem Iran nie erlaubt sein, eine Atomwaffe zu besitzen."
 

 
Zudem kündigte der US-Präsident scharfe Sanktionen gegen den Iran an, aber keine militärische Vergeltung für den iranischen Angriff auf US-geführte Stützpunkte im Irak. "Die Tatsache, dass wir dieses großartige Militär und die Ausrüstung haben, bedeutet allerdings nicht, dass wir es einsetzen müssen. Wir wollen es nicht einsetzen", sagte Trump. 

Die Sanktionen würden solange aufrechterhalten, bis die Regierung in Teheran ihr Verhalten ändere. Er fügte hinzu, die USA seien bereit zum Friedem, mit jedem, der das wolle. Darüber hinaus forderte er den Iran zu einer Zusammenarbeit bei gemeinsamen Interessen auf: Die Bekämpfung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sei auch im Interesse des Irans, sagte der US-Präsident. "Und wir sollten dabei und und bei anderen gemeinsamen Prioritäten zusammenarbeiten." Auch der schiitische Iran betrachtet die sunnitische Terrormiliz IS als Feind. "Die Vereinigten Staaten sind bereit, mit allen, die sich darum bemühen, Frieden zu schließen", sagte Trump weiter.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa, AFP

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