Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextHier ziehen heftige Unwetter aufSymbolbild für einen TextStreit um Burkini entzweit FrankreichSymbolbild für einen TextF1-Pilot baut Unfall mit Millionen-AutoSymbolbild für einen TextSchauspielerin Klara Höfels ist totSymbolbild für ein VideoRussland verliert Lufthoheit in KampfregionSymbolbild für einen TextBoxer stirbt nach KampfSymbolbild für einen TextBekannter Elektronikhersteller ist pleiteSymbolbild für einen TextWahlparty zu laut: Einsatz bei der CDUSymbolbild für einen TextDFB-Talent vor MillionenwechselSymbolbild für einen TextSpielplatz-Schlägerei mit 35 BeteiligtenSymbolbild für einen Watson TeaserLewandowski-Nachfolger? Bayern will Bundesliga-Star

Frieden im Gasstreit? Athen dementiert Gespräche mit Türkei

Von afp
Aktualisiert am 04.09.2020Lesedauer: 2 Min.
Forschungsschiff Oruc Reis: Erkundet für die Türkei Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer.
Forschungsschiff Oruc Reis: Erkundet für die Türkei Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer. (Quelle: Yoruk Isik/Reuters-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Wegen Gasvorkommen im Mittelmeer herrscht zwischen Griechenland und der Türkei eine angespannte Stimmung. Die Nato kündigte nun Bereitschaft für Gespräche der beiden Länder an. Doch Griechenland widerspricht.

Eine Initiative von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg zur Vermittlung zwischen Griechenland und der Türkei im Streit um die Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer verläuft schwierig. Die Regierung in Athen dementierte am Donnerstagabend Angaben Stoltenbergs, sie habe sich mit Ankara bereits über den Beginn "technischer Gespräche" zur Deeskalation geeinigt. Dies entspreche "nicht der Realität", erklärte das griechische Außenministerium.

Griechenland: "Sofortiger Abzug aller türkischen Schiffe"

Griechenland wolle jedoch an der Absicht festhalten, an der Einrichtung von Deeskalationsmechanismen zu arbeiten, betonte das Ministerium. Eine Deeskalation werde es aber erst bei einem "sofortigen Abzug aller türkischen Schiffe vom griechischen Kontinentalschelf" geben.

Seit der Entdeckung reicher Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer gibt es heftigen Streit um deren Ausbeutung. Sowohl Griechenland als auch die Türkei erheben Anspruch auf die betreffenden Seegebiete und untermauern diesen auch durch die Entsendung von Kriegsschiffen. Die Beziehungen zwischen den beiden Nato-Mitgliedern sind deshalb extrem angespannt.

Stoltenberg hatte mitgeteilt, die beiden Nato-Staaten seien nun bereit, Gespräche zur Beilegung des Streits um die Gasvorkommen zu führen. Im Rahmen der Nato wollten die beiden Länder "Mechanismen für eine militärische Konfliktvermeidung schaffen". Damit solle das "Risiko von Zwischenfällen und Unfällen im östlichen Mittelmeer" verringert werden.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Karte zeigt: Hier ziehen heftige Unwetter auf


Türkei begrüßt Stoltenbergs Initiative

Die türkische Regierung betonte, sie unterstütze die Initiative Stoltenbergs. Die Türkei erwarte, dass auch Griechenland dies tue, erklärte das Außenministerium in Ankara. Die Gespräche im Nato-Rahmen würden sich jedoch lediglich um die Vermeidung von Zwischenfällen drehen und nicht um die Meeresgrenzen und Förderrechte bei Energieressourcen, unterstrich das Ministerium zugleich.

Weitere Artikel

Konflikt im Mittelmeer
USA heben Waffenembargo gegen Zypern auf – Türkei sauer
Der türkische Präsident Erdogan zu Besucht bei US-Präsident Trump in Washington: Zum Ärger der Türkei heben die USA ein Waffenembargo gegen Zypern auf.

Griechisch-türkischer Konflikt
Sie gehen zu weit, Herr Erdogan
Im Konflikt mit Griechenland droht Präsident Erdogan fortwährend mit Krieg: Kolumnist Martin Sonneborn kritisiert das Schweigen der EU-Kommission.

Kriegstrommeln im Erdgas-Streit
"Das wäre ein Kriegsgrund, der Casus Belli"
Demonstriert seine Machtansprüche in der Region: Der türkische Präsident Erdogan, hier vor dem Mausoleum von Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk in Ankara.


Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach am Donnerstag in einer Videokonferenz mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan über die Lage im östlichen Mittelmeer. Nach Angaben ihres Sprechers Steffen Seibert unterstrich die Kanzlerin dabei "die Notwendigkeit zum Abbau regionaler Spannungen".

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Patrick Diekmann
  • Marc von Lübke-Schwarz
Von Patrick Diekmann und Marc von Lüpke
AnkaraAthenGriechenlandMittelmeerNatoTürkei
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website