Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Krisen & Konflikte >

Griechisch-türkischer Gaskonflikt: Türkei verlängert umstrittene Mission im Mittelmeer

Griechisch-türkischer Gaskonflikt  

Türkei verlängert umstrittene Mission im Mittelmeer

01.11.2020, 11:49 Uhr | AFP

Griechisch-türkischer Gaskonflikt: Türkei verlängert umstrittene Mission im Mittelmeer. Das türkische Erkundungsschiff "Oruç Reis": Die Mission wurde nun erneut verlängert.  (Quelle: Reuters/Yoruk Isik)

Das türkische Erkundungsschiff "Oruç Reis": Die Mission wurde nun erneut verlängert. (Quelle: Yoruk Isik/Reuters)

Seitdem große Gasvorkommen im Mittelmeer entdeckt wurden, streiten sich Griechenland und die Türkei um die Seegebiete. Die türkische Regierung verlängert nun erneut den Einsatz ihres Erkundungsschiffs.

Die Türkei hat den Einsatz ihres Gas-Erkundungsschiffs "Oruç Reis" in umstrittenen Seegebieten im östlichen Mittelmeer erneut verlängert. Das Forschungsschiff werde die Mission bis zum 14. November fortsetzen, teilte die türkische Marine am Sonntag in einer Nachricht über das maritime Warnsystem Navtex mit. Ankara hat den umstrittenen Einsatz des Forschungsschiffs schon mehrfach verlängert.

Seit der Entdeckung reicher Gasvorkommen in der Region gibt es heftigen Streit um deren Ausbeutung. Sowohl die EU-Mitglieder Griechenland und Zypern als auch die Türkei erheben Anspruch auf die betreffenden Seegebiete.

Sorge vor militärischem Konflikt

Ankara und Athen schickten in den vergangenen Monaten auch Kriegsschiffe in die Region. Dies löste Sorgen in der EU aus, dass der Streit in einen militärischen Konflikt zwischen den beiden Nato-Partnern münden könnte.

Nach einem schweren Erdbeben in der Ägäis mit Toten in beiden Ländern hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Freitag mit dem griechischen Regierungschef Kyriakos Mitsotakis telefoniert. "Ungeachtet unserer Differenzen müssen wir in diesen Zeiten zusammenstehen", erklärte Mitsotakis nach dem Telefonat. Erdogan sprach von Solidarität "in schwierigen Zeiten".

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal