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Afghanistan: Joe Biden will US-Truppen bis zum 11. September abziehen

Einsatz in Afghanistan  

Biden will US-Truppen bis zum 11. September abziehen

13.04.2021, 19:47 Uhr | rtr, t-online

Afghanistan: Joe Biden will US-Truppen bis zum 11. September abziehen. Soldaten in Afghanistan 2012: Die US-Truppen sollen bis September abgezogen sein. (Quelle: imago images)

Soldaten in Afghanistan 2012: Die US-Truppen sollen bis September abgezogen sein. (Quelle: imago images)

Seit 20 Jahren sind US-amerikanische Soldaten in Afghanistan stationiert. Der Abzug ist mit den Taliban beschlossen. Jetzt hat Biden ein neues Datum dafür genannt – ein historisches.

US-Präsident Joe Biden will nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters bis zum 11. September die amerikanischen Truppen aus Afghanistan abziehen. Diese Entscheidung habe Biden, der auch Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte ist, getroffen, sagten drei in den Vorgang eingeweihte Personen am Dienstag.

Allerdings werde der Abzug von bestimmten Sicherheitszusagen abhängen. Der Stichtag fällt genau auf den 20. Jahrestag der islamistischen Anschläge vom 11. September 2001, die der Anlass für den längsten Kriegseinsatz der USA waren.

Abzug ursprünglich bis zum 1. Mai vereinbart

Außenminister Antony Blinken und Verteidigungsminister Lloyd Austin werden die Nato-Verbündeten nach Auskunft der Insider voraussichtlich am Mittwoch informieren. Biden werde die Entscheidung zudem womöglich auch selbst öffentlich verkünden. Weitere Details nannten die Insider, die namentlich nicht genannt werden wollten, nicht.

Unter Bidens Vorgänger Donald Trump hatten die USA mit den radikalislamischen Taliban eigentlich einen Abzug bis zum 1. Mai vereinbart. Die Einhaltung dieser Frist schien in den vergangenen Wochen aber immer unwahrscheinlicher. Zum einen sind die Vorbereitungen vor Ort noch nicht weit genug fortgeschritten. Zum anderen werfen die USA den Taliban vor, sich nicht an die Zusage zu halten, die Gewalt einzudämmen. Auch sehen einige US-Beobachter nach wie vor enge Verbindungen zwischen der Gruppe und der ebenfalls islamistischen Al-Kaida. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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