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Joe Biden schickt US-Außenminister in den Nahen Osten

Von dpa
Aktualisiert am 24.05.2021Lesedauer: 2 Min.
Joe Biden: Der US-Präsident will die Konditionen für einen "echten Friedensprozess" im Nahost-Konflikt schaffen.
Joe Biden: Der US-Präsident will die Konditionen für einen "echten Friedensprozess" im Nahost-Konflikt schaffen. (Quelle: imago-images-bilder)
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Die USA wollen sich für Israels Sicherheit sowie für das palästinensische Volk einsetzen. Um das zu unterstreichen, hat US-Präsident Joe Biden seinen Außenminister Antony Blinken in die Krisenregion entsandt.

Nach seinem Engagement für eine Waffenruhe im Gaza-Konflikt schickt US-Präsident Joe Biden seinen Außenminister Antony Blinken in die Krisenregion im Nahen Osten. Blinken teilte am Montag auf Twitter mit, auf Bidens Bitte hin werde er nach Jerusalem, Ramallah, Kairo und Amman reisen. Ziel sei es, alle involvierten Parteien dabei zu unterstützen, die Waffenruhe zu festigen.

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Das US-Außenministerium teilte mit, die Reise sei von Montag bis Donnerstag in dieser Woche geplant. Blinken werde unter anderem mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi und dem jordanischen König Abdullah II. zusammenkommen.

Bekräftigung des Engagements

Das Weiße Haus teilte mit, Blinken werde bei der Reise das amerikanische Engagement für Israels Sicherheit unterstreichen. Er werde außerdem die Bemühungen fortsetzen, die US-Beziehungen zum palästinensischen Volk und dessen Anführern "nach Jahren der Vernachlässigung" wieder aufzubauen. Blinken werde sich auch um eine Koordinierung für Soforthilfe für den Gazastreifen bemühen, die den Menschen dort und nicht der islamistischen Hamas zugutekommen solle.

Blinken hatte am Sonntag im Sender CNN betont, Ziel müsse es sein, die Konditionen für einen "echten Friedensprozess" zwischen Israel und Palästina und letztendlich für eine Zweistaatenlösung zu schaffen. Er sagte: "Ich denke, es obliegt uns allen zu versuchen, eine Wende herbeizuführen, um etwas Positives aufzubauen, und das bedeutet im Kern, dass sowohl Palästinenser als auch Israelis in ihrem täglichen Leben das gleiche Maß an Chancen, Sicherheit und Würde erfahren müssen."

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