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USA: Kandidatur nach den Midterms? Mehrheit der Deutschen sieht Gefahr in Donald Trump


Mehrheit der Deutschen sieht eine Gefahr in Donald Trump

  • Sonja Eichert
Von Sonja Eichert

08.11.2022Lesedauer: 2 Min.
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Donald Trump: Über eine erneute Kandidatur des Ex-Präsidenten wird schon lange spekuliert.
Donald Trump: Über eine erneute Kandidatur des Ex-Präsidenten wird schon lange spekuliert. (Quelle: Michael Conroy/AP/dpa-bilder)
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Nach den Midterms könnte Donald Trump verkünden, wieder Präsident der USA werden zu wollen. In Deutschland betrachtet man das mit Sorge.

Am Dienstag wählen die US-Amerikaner, dieses Mal allerdings nicht den Präsidenten, sondern den Kongress: Alle 435 Sitze des Repräsentantenhauses und 35 der 100 Mandate des Senats werden neu vergeben. Für Joe Biden steht viel auf dem Spiel: Verliert er in beiden Parlamentskammern die Mehrheit mit seinen Demokraten, könnten die Republikaner viele seiner Regierungsvorhaben blockieren.

Der Ausgang der sogenannten Midterms könnte auch über das weitere Verfahren von Donald Trump entscheiden. Er kündigte zuvor eine "sehr große Mitteilung" für den 15. November, genau eine Woche nach den Wahlen, an. Er könnte dann seine erneute Kandidatur für die Präsidentschaft bekannt geben – darum gibt es seit langem Gerüchte, Trump selbst hüllt sich bisher jedoch in Schweigen. Sollten seine Republikaner die Midterms gewinnen, würde das Aufwind für den Ex-Präsidenten bedeuten.

Nur ein Fünftel hält Trump nicht für eine Gefahr

In Deutschland blickt man mit Sorge auf das mögliche Vorhaben Trumps: Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für t-online zeigt, dass die Mehrheit eine weitere Präsidentschaft des Republikaners als Gefahr für die amerikanische Demokratie bewertet. 73 Prozent der Befragten stimmten entsprechend ab. Nur gut ein Fünftel glaubt, die Demokratie der Vereinigten Staaten sei dadurch nicht gefährdet.

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Anhänger von SPD und Grünen am kritischsten

Auffällig ist bei den Ergebnissen vor allem die unterschiedliche Bewertung in Zusammenhang mit der politischen Präferenz in Deutschland. Während unter den Anhängern von Grünen und SPD jeweils mehr als 90 Prozent der Befragten Donald Trump für gefährlich für das politische System der USA halten, sind es unter den AfD-Anhängern gerade einmal 20 Prozent.

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Zudem zeichnet sich in den Ergebnissen eine unterschiedliche Bewertung je nach Alter der Befragten ab: Während etwas mehr als ein Drittel der Unter-30-Jährigen in Trump keine Bedrohung sieht, sehen die Senioren den Ex-Präsidenten deutlich kritischer: Mehr als 80 Prozent glauben in dieser Altersgruppe, dass von einer erneuten Kandidatur Trumps eine Gefahr ausginge.

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Trump im juristischen Kreuzfeuer

Donald Trump kämpft aktuell mit gleich mehreren juristischen Problemen, unter anderem geht es um Steuerhinterziehung und die Mitnahme geheimer Regierungsdokumente in seinen Landsitz Mar-a-Lago während seiner Amtszeit. Zudem muss er sich vor einem Untersuchungsausschuss im Repräsentantenhaus verantworten: Anhänger Trumps hatten am 6. Januar 2021 das Parlamentsgebäude erstürmt, nachdem der abgewählte Präsident sie zuvor bei einem Auftritt aufgewiegelt hatte. Fünf Menschen starben infolge des Angriffs. Das neue Repräsentantenhaus tritt im Januar zusammen. Bis Jahresende muss der Ausschuss daher seine Arbeit abgeschlossen haben.

Trump befeuert noch immer Verschwörungserzählungen, er habe die Wahl Ende 2020 nicht verloren – seiner Darstellung nach wurde die Abstimmung zugunsten Bidens manipuliert. Beweise gibt es dafür keine.

Zur Methodik

In die Umfrage flossen die Antworten von 5.004 bevölkerungsrepräsentativ ausgewählten Menschen ein, die zwischen dem 3. und dem 4. November 2022 online gefragt wurden: "Glauben Sie, dass eine weitere Präsidentschaft von Donald Trump eine Gefahr für die Demokratie in den USA wäre?". Der statistische Fehler für die Gesamtergebnisse beträgt 2,5 Prozent; für Teilgruppen kann er davon abweichen.

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Verwendete Quellen
  • Exklusive Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für t-online
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