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Lexington: Restaurant-Chefin wirft Trumps Sprecherin Sarah Sanders raus

Aus politischen Gründen  

Restaurant-Chefin wirft Trumps Sprecherin raus

24.06.2018, 07:22 Uhr | dpa, AFP

Lexington: Restaurant-Chefin wirft Trumps Sprecherin Sarah Sanders raus. Sarah Huckabee Sanders: Die Pressesprecherin des Weißen Hauses ist wegen ihres Jobs aus einem Restaurant geflogen. (Quelle: AP/dpa/Pablo Martinez Monsivais)

Sarah Huckabee Sanders: Die Pressesprecherin des Weißen Hauses ist wegen ihres Jobs aus einem Restaurant geflogen. (Quelle: Pablo Martinez Monsivais/AP/dpa)

Weil sie als Sprecherin von US-Präsident Trump arbeitet, ist Sarah Sanders aus einem Restaurant geflogen. Es ist nicht der erste Fall dieser Art – und zeigt: Die USA sind politisch tief gespalten.

Ein Restaurant im US-Bundesstaat Virginia hat sich geweigert, Sarah Sanders zu bedienen, die als Sprecherin von Präsident Donald Trump arbeitet. Die Chefin des Restaurants begründete das mit bestimmten Werten, für die das Restaurant stehe, die US-Regierung jedoch nicht. Sanders kritisierte das Vorgehen scharf – und sie ist nicht die einzige. 

Auf Twitter berichtet die 35 Jahre alte Sarah Sanders: Die Eigentümerin des "Red Hen"-Restaurants in Lexington habe sie zum Gehen aufgefordert worden. Dem sei sie höflich nachgekommen. Über den Vorfall und die Eigentümerin schrieb sie:  "Ihr Handeln sagt weit mehr über sie als über mich aus. Ich versuche immer, Menschen gut und respektvoll zu behandeln, auch jene, mit denen ich nicht einer Meinung bin, und das werde ich auch weiter so machen."

Sanders gilt als äußerst loyal gegenüber Trump. In ihrem Job als Sprecherin wird ihr jedoch vorgeworfen, immer wieder einzelne Journalisten oder Medien zu verspotten.

Ein Facebook-Nutzer hatte zuvor auf Facebook berichtet, er habe Sanders "ganze zwei Minuten lang" bedient, bevor sie und ihre Begleitung herauskomplimentiert worden seien. Der Aktivst und frühere Diplomat Brennan Gilmore hatte die Facebook-Botschaft über Twitter weiterverbreitet und damit ein großes Echo ausgelöst. Das Restaurant wurde daraufhin mit Online-Kommentaren überflutet – sowohl von Nutzern, die es für seine Haltung lobten als auch von solchen, die ihm Diskriminierung vorwarfen.

Chefin: Restaurant steht für bestimmte Werte

In der "Washington Post" erklärte die Restaurant-Miteigentümerin Stephanie Wilkinson ihr Handeln. Die Mitarbeiter seien ein wenig beunruhigt gewesen, als Sanders in das Restaurant gekommen sei. Aus ihrer Sicht arbeite Sanders im Dienst einer unmenschlichen und unmoralischen Regierung. 

Zudem seien einige Angestellte des Restaurants homosexuell, sagte Wilkinson. Sie hätten gewusst, dass Sanders den Wunsch des Präsidenten verteidige, Trangender vom Militär fernzuhalten. "Ich erklärte (Sanders), dass das Restaurant bestimmte Werte hat und dass ich glaube. dass es solche wie Ehrlichkeit, Barmherzigkeit und Miteinander aufrecht erhalten muss." Sie habe Sanders dann gebeten, das Restaurant zu verlassen.

Das "Red Hen"-Restaurant  in Lexington: Die Chefin des Restaurants hat Sanders gebeten, das Restaurant zu verlassen. Denn es stehe für bestimmte Werte wie Ehrlichkeit, Barmherzigkeit und ein Miteinander.  (Quelle: AP/dpa/Daniel Lin/FR170786 )Das "Red Hen"-Restaurant in Lexington: Die Chefin des Restaurants hat Sanders gebeten, das Restaurant zu verlassen. Denn es stehe für bestimmte Werte wie Ehrlichkeit, Barmherzigkeit und ein Miteinander. (Quelle: Daniel Lin/FR170786 /AP/dpa)

Der frühere Pressesprecher von Präsident George W. Bush, Ari Fleischer, kritisierte die Aktion scharf. Er schrieb auf Twitter: "Ich vermute, wir steuern ein Amerika mit Restaurants nur für Demokraten an, was zu Restaurants ausschließlich für Republikaner führen wird. Wollen die Dummköpfe, die Sarah rausgeworfen haben, und die Leute, die sie dafür bejubeln, wirklich, dass wir ein solches Land werden?"

Nicht der erste Fall in letzter Zeit

Erst am Dienstag war US-Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen wegen der umstrittenen Familientrennungen an der Grenze zu Mexiko beim Abendessen in einem mexikanischen Restaurant in Washington von Demonstranten beschimpft worden. Zwei Tage zuvor war Präsidentenberater Stephen Miller laut einem Bericht der "New York Post" in einem anderen mexikanischen Restaurant in der US-Hauptstadt "Faschist" genannt worden.

Verwendete Quellen:
  • dpa, AFP

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