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David Pecker: Trump-Freund erhält Immunität von Ermittlern

Schweigegeld-Affäre  

Trump-Freund will gegen Immunität aussagen

24.08.2018, 07:33 Uhr | AFP

David Pecker: Trump-Freund erhält Immunität von Ermittlern. David Pecker: Der Trump-Freund könnte brisantes Wissen über die Affären des US-Präsidenten besitzen. (Quelle: AP/dpa/Marion Curtis)

David Pecker: Der Trump-Freund könnte brisantes Wissen über die Affären des US-Präsidenten besitzen. (Quelle: Marion Curtis/AP/dpa)

David Pecker ist eine zentrale Figur in den Ermittlungen um Donald Trumps mutmaßliche Schweigegeldzahlungen. Jetzt kooperiert der Verleger offenbar mit den Ermittlern.

US-Präsident Donald Trump droht offenbar weiteres Ungemach: Der Chef des Boulevardblatts "National Enquirer" und Freund Trumps, David Pecker, hat sich US-Medienberichten zufolge im Gegenzug für strafrechtliche Immunität zur Zusammenarbeit mit den Ermittlern in der Affäre um Schweigegeldzahlungen an zwei mutmaßliche Ex-Geliebte des Präsidenten bereit erklärt.

Die Staatsanwaltschaft habe Pecker wegen Informationen über Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen und über Trump Immunität verliehen, berichteten das "Wall Street Journal" und die "New York Times" unter Berufung auf vertraute Kreise.

Involviert in Schweigegeld-Deals

Auch der Chefredakteur des "National Enquirer", Dylan Howard, erhielt demnach Immunität. Pecker und Howard könnten Beweise zu Trumps Wissen hinsichtlich der Zahlungen an die Pornodarstellerin Stormy Daniels und das Ex-"Playboy"-Model Karen McDougal liefern, berichteten die beiden Zeitungen und der Sender CNN. Laut "Wall Street Journal" sollen Pecker und Howard in beide Schweigegeld-Deals involviert sein.

Cohen hatte Trump in dieser Woche vor Gericht vorgeworfen, ihn mit Schweigegeldzahlungen an zwei Frauen beauftragt zu haben. Die Zahlungen hätten gegen die Regeln zur Wahlkampffinanzierung verstoßen. Bei den beiden von Cohen namentlich nicht genannten Frauen soll es sich um Stormy Daniels und McDougal handeln.

Schützenhilfe für Trump

McDougal hatte während des US-Präsidentschaftswahlkampfes 2016 die Rechte an ihrer Geschichte für 150.000 Dollar (nach heutigem Wert 128.000 Euro) an den "National Enquirer" verkauft. Die Zeitschrift entschied letztlich, nicht über die angebliche Affäre zu berichten.

Der Trump-Freund Pecker, Chef des Medienunternehmens American Media Inc. (AMI), dem Mutterhaus des "National Enquirer", soll Medienberichten zufolge nie vorgehabt haben, die McDougal-Geschichte zu veröffentlichen. Insofern könnte das Arrangement mit McDougal als Versuch gedeutet werden, die Affäre unter Verschluss zu halten.

Verwendete Quellen:
  • AFP

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