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Donald Trump: Seine Strafzölle verpuffen – immer mehr chinesische Importe

Handelsdefizit steigt enorm  

Trumps Strafzölle verpuffen – immer mehr chinesische Importe

03.07.2019, 16:47 Uhr | rtr, dpa, jmt

Donald Trump: Seine Strafzölle verpuffen – immer mehr chinesische Importe. US-Präsident Donald Trump: Seine Strafzollpolitik scheint im Streit mit China kaum Wirkung zu entfalten. (Quelle: Getty Images/Tasos Katopodis)

US-Präsident Donald Trump: Seine Strafzollpolitik scheint im Streit mit China kaum Wirkung zu entfalten. (Quelle: Tasos Katopodis/Getty Images)

Inmitten der zahlreichen Handelskonflikte veröffentlicht die US-Regierung heikle Zahlen: Die Importe aus China ziehen an, die Exporte schwächeln. Der US-Präsident wollte eigentlich das Gegenteil erreichen.

Inmitten des Zollstreits ist das von US-Präsident Donald Trump kritisierte Defizit im Warenhandel mit China weiter angestiegen. Es vergrößerte sich im Mai um 12,2 Prozent auf 30,2 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium in Washington am Mittwoch mitteilte. Die Importe aus der Volksrepublik legten um 12,8 Prozent zu, während die US-Ausfuhren nach China um 14,9 Prozent kletterten. 

Rekord-Defizit im Jahr 2018

Insgesamt weitete sich das US-Defizit im Handel mit dem Ausland um 8,4 Prozent auf 55,5 Milliarden Dollar aus – der höchste Wert binnen fünf Monaten. Im Jahr 2018 hatte das Handelsdefizit mit 621 Milliarden Dollar insgesamt ein Zehn-Jahres-Hoch erreicht. Seit Ende des Jahres waren die Fehlbeträge im Außenhandel dann deutlich gesunken.

US-Präsident Trump ist das Defizit ein Dorn im Auge. Er kritisierte mehrfach, sein Land werde von wichtigen Handelspartnern wie China über den Tisch gezogen. Ökonomen vertreten hingegen meist eine andere Ansicht. Demnach ist das chronische Handelsdefizit der USA vor allem Folge eines hohen privaten und staatlichen Konsums und zu geringer Ersparnisse.


Ein Treffen von Trump mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping hatte Hoffnungen auf eine Annäherung im Handelsstreit genährt. Beide haben sich darauf geeinigt, die Gespräche wieder aufzunehmen. Die beiden größten Wirtschaftsmächte überziehen sich seit Monaten mit immer neuen Sonderzöllen. Die Spannungen lasten auf der weltweiten Konjunktur. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen Reuters, dpa

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