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USA: Biden liegt in aktueller Umfrage vor Trump

Umfrage zur Präsidentschaftswahl  

Biden liegt bei wichtiger Wählergruppe vor Trump

22.07.2020, 15:17 Uhr | rtr

Biden über Trump: "Mit euch und dem Land abgeschlossen"

Der Herausforderer von Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl im November verschärft seinen Ton gegen den US-Präsidenten. (Quelle: Reuters)

"Mit euch und dem Land abgeschlossen": Joe Biden verschärft den Ton gegenüber Donald Trump deutlich. (Quelle: Reuters)


In wenigen Monaten stellt sich US-Präsident Donald Trump zur Wiederwahl. Sein Herausforderer Joe Biden liegt im Rennen um das Weiße Haus derzeit vorn – auch bei einer entscheidenden Gruppe.

Der seit einiger Zeit in Umfragen zur US-Präsidentenwahl zurückliegende Amtsinhaber Donald Trump hat auch bei der stark umworbenen Gruppe der unentschiedenen Wähler das Nachsehen. Das geht aus einer aktuellen Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters und des Meinungsforschungsinstituts Ipsos hervor.

Mittlerweile verschärft Biden den Ton gegenüber dem US-Präsidenten. "Er hat mit euch und dem Land abgeschlossen", sagte der Demokrat vor TV-Kameras. Die verbale Attacke sehen Sie oben im Video oder hier.

61 Prozent tendieren zu Demokraten

Demnach sagen 61 Prozent der Befragten, die sich noch nicht festgelegt haben oder eigentlich zu einer anderen Partei als den Republikanern und den Demokraten tendieren, sie würden Herausforderer Joe Biden unterstützen, wenn sie sich zwischen ihm oder Trump entscheiden müssten. Nur 39 Prozent würden Trump vorziehen. Auch insgesamt liegt der Republikaner Trump in der Umfrage hinter dem Demokraten Biden. 38 Prozent der Befragten geben an, sie würden am 3. November dem Präsidenten ihre Stimme geben. 46 Prozent sind für Biden.

Sowohl Trumps als auch Bidens Wahlkampfstab haben zuletzt viel Aufwand betrieben, um unentschiedene Wähler zu erreichen. Gerade diese Gruppe könnte das Zünglein an der Waage sein, insbesondere in den sogenannten Swing States, also jenen Bundesstaaten, die mal republikanisch, mal demokratisch wählen. Bei der Wahl 2016 hatte eine Reuters-Umfrage ergeben, dass die Sympathien unter den Unentschiedenen zunächst zu gleichen Teilen zwischen Trump und seiner damaligen Gegenkandidatin Hillary Clinton verteilt waren. Am Wahltag erhielt Trump dann eine Mehrzahl der Stimmen von Wählern, die angaben, sie hätten sich erst in der letzten Woche vor der Wahl festgelegt.

Die aktuelle Umfrage wurde zwischen dem 15. und 21. Juli online erstellt. 4.430 Amerikaner beteiligten sich.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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