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Trump finanzierte Wahlkampf wohl über Briefkastenfirma – gegründet von Kushner


Trump finanzierte Wahlkampf offenbar über Briefkastenfirma


Aktualisiert am 19.12.2020Lesedauer: 1 Min.
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US-Präsident Donald Trump und sein Schwiegersohn Jared Kushner (l.): Etwa die Hälfte von Trumps Wahlkampfausgaben lief über Kushners Briefkastenfirma.Vergrößern des Bildes
US-Präsident Donald Trump und sein Schwiegersohn Jared Kushner (l.): Etwa die Hälfte von Trumps Wahlkampfausgaben lief über Kushners Briefkastenfirma. (Quelle: Ken Cedeno/imago-images-bilder)

Recherchen von US-Zeitungen könnten den scheidenden US-Präsidenten in Bedrängnis bringen. Eine Art "Familienunternehmen" spielte für Donald Trump offenbar eine große Rolle im Wahlkampf.

Der scheidende US-Präsident Donald Trump hat offenbar die Hälfte seiner Wahlkampfausgaben in Höhe von 1,26 Milliarden Dollar (etwa 1,03 Milliarden Euro) über eine dubiose Briefkastenfirma finanziert, die sein Schwiegersohn Jared Kushner 2018 gegründet habe. Das berichtet der "Business Insider" und beruft sich auf Dokumente aus Trumps Wahlkampagne.

Trumps Schwiegertochter Lara Trump wurde demnach als Chefin der American Made Media Consultants Corporation eingesetzt, der Neffe von Vizepräsident Mike Pence, John Pence, als Vizepräsident. Der Finanzvorstand von Trumps Wahlkampfteam, Sean Dollmann, führte die Bücher der Firma, deren Zweck es gewesen sei, der Wahlkampagne des Präsidenten Spenden zufließen zu lassen – und dabei die Herkunft des Geldes zu verschleiern.

USA haben strenge Gesetze zur Wahlkampffinanzierung

Etwa 617 Millionen Dollar (etwa 503 Millionen Euro) flossen laut "Business Insider" über die Briefkastenfirma an die Trump-Kampagne. Laut "New York Times" ist Trumps Briefkastenfirma bereits Gegenstand einer laufenden Beschwerde bei der US-Wahlbehörde. Darin werde der Firma vorgeworfen, Mittel für die Trump-Kampagne zu waschen und die Profiteure der Spenden zu verschleiern.

Wie gefährlich die Recherchen der US-Zeitungen Trump nach dem Ende seiner Amtszeit werden können, ist unklar. Doch bei der Wahlkampffinanzierung herrschen in den USA strenge Gesetze. So untersuchte der FBI-Sonderermittler Robert Mueller nach der US-Wahl 2016 auch, ob die Trump-Kampagne damals Gelder aus Russland angenommen hatte – das wäre nämlich strafbar.

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