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Donald Trump: Corona-Erkrankung des Ex-Präsidenten ernster als er zugab

Covid-Erkrankung des Ex-Präsidenten  

Trumps Zustand war wohl deutlich ernster als er zugab

12.02.2021, 08:25 Uhr | dpa

Donald Trump verlässt das Militärkrankenhaus: Der US-Präsident bekräftigte nach seiner Covid-Behandlung, er fühle sich gut. (Quelle: Reuters/Jonathan Ernst/Archivbild)
Covid-Erkrankung im vergangenen Jahr

Anfang Oktober hatte sich der ehemalige US-PRäsident Donald Trump mit Covid-19 infiziert. Sein Zustand war wohl wesentlich dramatischer als bisher bekannt war. (Quelle: SAT.1)

Donald Trump verlässt das Militärkrankenhaus: Der US-Präsident bekräftigte nach seiner Covid-Behandlung, er fühle sich gut. (Quelle: SAT.1)


Der Ex-Präsident hatte die Gefahr des Virus immer wieder heruntergespielt. Seine eigene Corona-Erkrankung bezeichnete Donald Trump dann sogar als "Gottes Segen". Ein "NYT"-Bericht zeichnet nun ein anderes Bild. 

Die Covid-19-Erkrankung des damaligen US-Präsidenten Donald Trump soll einem Bericht der "New York Times" zufolge schwerwiegender gewesen sein, als das Weiße Haus im vergangenen Jahr eingeräumt hatte. Die Zeitung berichtete unter Berufung auf vier nicht namentlich genannte Quellen, dass Trumps Sauerstoffsättigung im Blut vor seiner Verlegung ins Krankenhaus auf einen kritischen Wert gefallen sei. Trump soll zudem auf Röntgenbildern erkennbare Anzeichen einer Lungenentzündung gehabt haben, wie die "New York Times" am Donnerstag (Ortszeit) berichtete.

Der 74-jährige Trump war Anfang Oktober 2020 wegen einer Covid-Erkrankung mit dem Hubschrauber in ein Militärkrankenhaus gebracht worden. Dort wurde er während eines dreitägigen Aufenthalts nach offiziellen Angaben unter anderem mit einem experimentellen Antikörper-Mittel von Regeneron, dem Virenhemmer Remdesivir und dem Steroid Dexamethason behandelt. Experten sahen bereits im Einsatz der Medikamente Hinweise für einen schwereren Verlauf der Erkrankung.

Der "New York Times" zufolge soll Trumps Sauerstoffsättigung damals zeitweise nur noch über 80 Prozent gelegen haben. Experten betrachten weniger als 90 Prozent für gewöhnlich als kritischen Zustand. Eine so niedrige Sauerstoffsättigung ist einer der Gründe für den Einsatz von Dexamethason. Das Weiße Haus hatte damals offiziell davon gesprochen, dass Trumps Sättigung zeitweise auf 93 Prozent gefallen war.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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