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Kim Jong Uns Schwester erteilt den USA eine Absage

Von dpa
Aktualisiert am 22.06.2021Lesedauer: 2 Min.
Kim Jung Uns Schwester Kim Yo Jong: Sie hat in den letzten Jahren an Macht gewonnen.
Kim Jung Uns Schwester Kim Yo Jong: Sie hat in den letzten Jahren an Macht gewonnen. (Quelle: ZUMA Wire/imago-images-bilder)
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Nordkorea ist eines der abgeschottetsten Länder der Welt – und Besitzer von Atomwaffen. Die USA wollen wieder Gespräche mit dem Regime über das Nuklearprogramm führen – was die Schwester von Kim Jong Un aber als Träumerei abtut.

Die einflussreiche Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un hat Hoffnungen auf eine baldige Wiederaufnahme der Gespräche über das Atomwaffenprogramm ihres Landes als Wunschtraum der USA abgetan. Den USA unterstellte Kim Yo Jong, falsche Erwartungen zu hegen. Das würde sie nur "in größere Enttäuschung" stürzen, wurde die Funktionärin der in Nordkorea herrschenden Arbeiterpartei am Dienstag von den Staatsmedien zitiert.


Kims Entourage: Schwester, Butler, Bodyguards

Die Schwester: Kim Yo Jong steht ihrem Bruder zur Seite, seit er die internationale Bühne betreten hat. Sie trägt seinen Mantel, notiert, was er sagt oder reicht ihm den Füller zur Unterschrift. Bekannt wurde die Angehörige der Kim-Dynastie im vergangenen Jahr, als sie die nordkoreanische Führung bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea vertrat. Die jüngere Schwester des Machthabers arbeitet im Propagandaministerium und ist stellvertretendes Mitglied im Politbüro.
Der Butler: Kim Chang Son ist so etwas wie der Stabschef des nordkoreanischen Herrschers. Er kümmert sich um seine Sicherheit und das Protokoll bei Großereignissen. In der Kim-Dynastie ist er seit Langem bekannt: Kim Jong Uns Vater Kim Jong Il diente er bereits als Butler. Kein Wunder also, dass sowohl Kim Jong Un als auch seine Schwester große Stücke auf Kim Chang Son halten sollen. Seit fast zwei Wochen ist er schon in Hanoi und inspiziert die Örtlichkeiten.
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Kim spielte auf Äußerungen des Nationalen Sicherheitsberaters von US-Präsident Joe Biden, Jake Sullivan, an, der zuletzt von einem "interessanten Signal" aus Pjöngjang gesprochen hatte. Kim Jong Un sagte in der vergangenen Woche bei einem Parteitreffen, seine Regierung müsse sich auf "Dialog und Konfrontation" mit den USA vorbereiten. In Südkorea wurde dies als Zeichen für seine Dialogbereitschaft – aber auch als indirekter Aufruf verstanden, konkrete Anreize für Verhandlungen zu schaffen.

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UN-Sanktionen gegen Nordkorea

Ein koreanisches Sprichwort besage: "Es zählt mehr, wie ein Traum gedeutet wird als ihn zu haben", sagte Kims Schwester den Berichten zufolge. Die USA schienen die Lage in der Weise zu deuten, um sich selber zu trösten.

In Südkorea setzte der US-Sonderbeauftragte für Nordkorea, Sung Kim, seine Gespräche über das weitere Vorgehen im Atomstreit fort. Am Montag hatte er der weitgehend isolierten Führung in Pjöngjang Gespräche ohne jede Vorbedingung angeboten. Er hoffe auf eine positive Antwort. Er betonte zugleich, die USA setzten die UN-Sanktionen gegen Nordkorea weiter um. Die Verhandlungen zwischen beiden Ländern kommen seit einem gescheiterten Gipfeltreffen 2019 in Vietnam – damals noch mit Donald Trump als US-Präsident – nicht mehr voran.

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Von Lisa Becke
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