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Trump-Sohn zu Urteil: Folge von Obamas Witzen gegen Trump

Von t-online, aj

Aktualisiert am 27.06.2022Lesedauer: 3 Min.
Trump Junior (Archivbild): Der Sohn von Ex-Präsident Donald Trump feierte das Urteil des Supreme Court zu Abtreibungen.
Trump Junior (Archivbild): Der Sohn von Ex-Präsident Donald Trump feierte das Urteil des Supreme Court zu Abtreibungen. (Quelle: Brian Cahn/imago-images-bilder)
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Wie kam es zu der Entscheidung des Obersten Gerichts, das Urteil zum Recht auf Abtreibungen zu kippen? Trump Junior stellt eine zynische Herleitung in den Raum.

Die umstrittene Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, das Urteil zum Recht auf Abtreibung in den USA zu kippen, sieht Donald Trump Junior offenbar als das Resultat eines alten Zwists zwischen Ex-US-Präsident Barack Obama und seinem Vater. Der Sohn von Donald Trump deutete mit einem Bild auf Instagram an, das Urteil sei das Ende einer Reihe von Ereignissen, die damit begonnen hätten, dass Obama sich bei einem White House Dinner im Jahr 2011 über seinen Vater lustig machte.

Das Meme, das Trump Junior auf Instagram postete, zeigt Domino-Steine und ist auf der einen Seite mit den Worten "Roe v. Wade abgelehnt", auf der anderen Seite mit "Obama, der sich 2011 bei einem Abendessen über Trump lustig machte", markiert. Es soll somit einen Domino-Effekt zwischen den beiden Vorfällen zeigen. Zu dem Bild schrieb Trump: "Albere herum und finde es heraus!!!".

(Quelle: Trump Junior/ Screenshot/ Instagram)
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Was war 2011 passiert?

Rückblick auf 2011: Beim sogenannten "White House Correspondents' Dinner" ist der damalige Reality-TV-Star Donald Trump im Weißen Haus als Gast eingeladen. Zunächst wird Trump von dem Comedian Seth Meyers aufs Korn genommen. Nach Meyers geht Obama ans Podium und nimmt Trump bei seinem Auftritt ebenfalls in die Mangel. Bei den Witzen geht es vor allem darum, dass Trump eine Verschwörungstheorie, Barack Obama sei nicht in den USA geboren, in den Medien befeuerte.

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"Ich weiß, dass er in letzter Zeit viel Kritik einstecken musste, aber niemand ist glücklicher und stolzer, die Sache mit der Geburtsurkunde aus der Welt zu schaffen, als Donald", sagt Obama unter anderem über Trump. Jetzt könne der sich endlich wieder auf die wichtigen Themen konzentrieren, "wie zum Beispiel: Haben wir die Mondlandung gefälscht? Was geschah wirklich in Roswell? Und wo sind Biggie und Tupac?". Die Gäste des Dinners lachen laut über die Witze, Trump sitzt mit versteinerter Miene im Publikum.

Zum Zeitpunkt des Dinners hatte Trump bereits angedeutet, dass er 2012 für das Amt des Präsidenten kandidieren könnte, was er aber letztlich doch nicht tat.

Trump ernannte drei konservative Richter während seiner Amtszeit

Viele Konservative und Abtreibungsgegner feiern Donald Trump nun in den sozialen Netzwerken. Sie machen ihn direkt für das Abtreibungsurteil des Supreme Courts verantwortlich, da er während seiner Präsidentschaft drei neue Richter ernannt hatte, die nun alle für die Aufhebung des "Roe v. Wade"-Gesetzes gestimmt haben. Zusätzlich zu seinem Instagram-Post schrieb Trump Junior am Freitag nach dem Urteil auf Twitter: "Stolz auf meinen Vater für das, was er heute erreicht hat".

Ex-Präsident Trump selbst feierte das Urteil des Supreme Court als Entscheidung Gottes. "Gott hat das entschieden", sagte der 76-Jährige dem Sender Fox News. Der Schritt stehe im Einklang mit der Verfassung und hätte schon "vor langer Zeit" geschehen sollen. Auch andere prominente Republikaner wie Ex-US-Vizepräsident Mike Pence machen sich dafür stark, Abtreibungen im ganzen Land zu untersagen.

Obama: "Freiheiten von Millionen von Amerikanern angegriffen"

Obama kritisierte das Urteil indes scharf. "Heute hat der Oberste Gerichtshof nicht nur fast 50 Jahre Präzedenzfälle rückgängig gemacht, er hat die persönlichste Entscheidung, die jemand treffen kann, den Launen von Politikern und Ideologen überlassen – und die grundlegenden Freiheiten von Millionen von Amerikanern angegriffen", schrieb Obama bei Twitter.

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Obama teilte zudem ein Bild mit einem Text: "Schließt euch den Aktivisten an, die seit Jahren Alarm schlagen beim Zugang zu Abtreibungen und handelt. Steht mit ihnen bei einem örtlichen Protest", hieß es dort. Seine Frau Michelle Obama schrieb: "Ich bin untröstlich für die Menschen in diesem Land, die gerade das Grundrecht verloren haben, fundierte Entscheidungen über ihren eigenen Körper zu treffen." Der Richterspruch müsse ein Weckruf, vor allem für junge Menschen, sein.

Der mehrheitlich konservativ besetzte Supreme Court in Washington hatte mit seiner Entscheidung am Freitag den Weg für strengere Abtreibungsgesetze freigemacht – bis hin zu kompletten Verboten in einzelnen Bundesstaaten. Damit ist das bisherige Recht auf Abtreibung aus dem Jahr 1973 in den USA Geschichte. Die Entscheidung gilt als politisches Erdbeben. In sieben Bundesstaaten traten daraufhin noch am selben Tag schärfere Abtreibungsgesetze in Kraft.

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