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Franz Josef Strauß hätte "auf keinen Fall" AfD gewählt

Wahlplakat empört die CSU  

"Franz Josef Strauß würde niemals AfD wählen"

08.09.2017, 15:21 Uhr | dpa, t-online.de, rok

Franz Josef Strauß hätte "auf keinen Fall" AfD gewählt. Franz Josef Strauß während einer Rede auf dem CSU-Parteitag in München am 05.09.1985. Die AfD wirbt mit dem CSU-Übervater auf ihren Wahlplakaten. (Quelle: Heinz Wieseler/dpa )

Franz Josef Strauß während einer Rede auf dem CSU-Parteitag in München am 05.09.1985. Die AfD wirbt mit dem CSU-Übervater auf ihren Wahlplakaten. (Quelle: Heinz Wieseler/dpa )

Die Familie von CSU-Patriarch Franz Josef Strauß wehrt sich gegen Versuche seitens der AfD, diesen für den Wahlkampf zu vereinnahmen. "Mein Vater würde auf gar keinen Fall AfD wählen", sagte Strauß-Sohn Franz Georg.

"Er hatte das, was er selbst einen 'moralischen Violinschlüssel' nannte", betonte der Strauß-Sohn in den Zeitungen "Münchner Merkur" und "tz". Er fügte hinzu: "Er war ein christlicher Konservativer, kein "Rechter. Er hat politisch draufgehauen, was geht – aber er hat sich stets an das christliche Sittengesetz gehalten." 

Franz Georg Strauß reagierte damit auf ein Plakat mit der Aufschrift "Franz Josef Strauß würde AfD wählen", das der "Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen Freiheiten" plakatieren lässt. Klagen wolle die Familie allerdings nicht gegen den Versuch der Vereinnahmung. "Das Problem ist, dass die Aussage wohl durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt ist", erklärte Strauß' Sohn.

Strauß würde die AfD "überflüssig machen"

Auch CSU-Politiker Johannes Singhammer, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, distanzierte sich gegenüber t-online.de eindeutig von der Plakataktion: "Franz Josef Strauß würde niemals die AfD wählen. Er würde alles dafür tun, um die AfD (rechts von der CSU) so schnell wie möglich überflüssig zu machen."

Der "Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen Freiheiten" unterstützt die AfD im Wahlkampf mit "Extrablättern", einer Wochenzeitung und Plakataktionen, was umstritten ist

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