Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePolitikBundestagswahl 2021

Vorpommern: Wagen von Merkel mit Tomaten beworfen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextSo kommt Deutschland ins AchtelfinaleSymbolbild für einen TextNächster WM-Trainer tritt zurückSymbolbild für einen TextFranzösische Filmikone ist totSymbolbild für einen TextBelgien-Star schlägt aus Frust Scheibe einSymbolbild für einen TextBayern bekommt RaketenfabrikSymbolbild für einen TextKuriose Szene bei Flick-InterviewSymbolbild für einen TextNeue Berliner Park-Idee – ADAC sauerSymbolbild für einen TextUmfrage: 30 Prozent für CDU/CSUSymbolbild für einen TextZwillinge seit sechs Tagen verschwundenSymbolbild für einen TextDiesen WhatsApp-Trick sollten Sie kennenSymbolbild für einen TextKardinal Woelki feuert engen VertrautenSymbolbild für einen Watson TeaserDieter Bohlen verkündet AusSymbolbild für einen TextBeherrschen Sie das Spiel der Könige?
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Merkels Wagen mit Tomaten beworfen

Von dpa
Aktualisiert am 08.09.2017Lesedauer: 2 Min.
Merkel-Gegner stehen mit Transparenten am Rand der CDU-Wahlkampfveranstaltung in Strasburg.
Merkel-Gegner stehen mit Transparenten am Rand der CDU-Wahlkampfveranstaltung in Strasburg. (Quelle: Jens Büttner/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist bei einem Wahlkampfauftritt in Vorpommern von rechten Demonstranten mit Pfiffen und Buhrufen begrüßt worden. Ihr Auto wurde bei der Einfahrt zur Veranstaltungshalle in Wolgast mit Tomaten beworfen, wie die Polizei mitteilte.

Immer wieder riefen rund 150 Demonstranten, darunter NPD- und AfD-Anhänger, vor der Halle "Hau ab, hau ab". Die CDU-Vorsitzende war bereits bei einem Auftritt am Dienstag in Heidelberg mit Tomaten beworfen worden. Am Mittwoch wurde ihre gesamte Rede im sächsischen Torgau mit Buhrufen, Pfiffen und Hupen massiv gestört. Auch Außenminister Sigmar Gabriel wurde bei einem Auftritt in Dresden am Freitag angepöbelt.

Pfiffe in der AfD-Hochburg

Merkel redete am Nachmittag zunächst in Strasburg, das wie Wolgast zum Bundeswahlkreis 16 gehört, in dem die AfD bei der Landtagswahl vor einem Jahr drei Direktmandate gewonnen hatte und auch jetzt wieder auf ein hohes Abschneiden hofft. In Strasburg wurde ihre Rede in einer Sporthalle nur einmal kurz von Pfiffen und "Merkel muss weg"-Rufen unterbrochen. Vor der Halle protestierten dort etwa 25 Linke und einige NPD-Vertreter.

In Wolgast trugen die Gegendemonstranten Banner der rechtsextremen NPD.
In Wolgast trugen die Gegendemonstranten Banner der rechtsextremen NPD. (Quelle: Fabrizio Bensch/Reuters-bilder)

In Wolgast nahm Merkel vor mehreren hundert Zuhörern Bezug zu den Protesten vor der Halle. "Da gibt es einige, die pfeifen und schreien. Ich glaube nicht, dass das ausreicht, um Deutschland voranzubringen." Auch in der Halle gab es vereinzelte Zwischenrufe wie: "Wo ist das Christliche in ihrer Partei?"

Wahlkampf-Störer beunruhigen Lammert

Störungen im Wahlkampf nehmen nach Ansicht des scheidenden Bundestagspräsidenten Norbert Lammert an Schärfe zu. So ein Verbalradikalismus äußere sich seit längerem im Netz und sei zu lange folgenlos geblieben, "wodurch sich möglicherweise manche auch ermutigt fühlen, diese Art von Auseinandersetzung, (...) nun auch auf öffentlichen Plätzen und Straßen und bei Kundgebungen zur Anwendung zu bringen", sagte er am Rande eines Besuchs in Rom.

Merkel appellierte an die Zuhörer, zur Wahl zu gehen und für die CDU zu stimmen. "Man wird nicht für vergangene Verdienste gewählt. Aber man kann sehen an den Arbeitslosenzahlen, dass wir einiges erreicht haben", rief sie. Zur künftigen Herausforderung sagte Merkel: "Es ist nicht gottgegeben, dass wir noch in zehn Jahren die besten Autos der Welt bauen."

In Strasburg sprach sie sich dafür aus, wieder mehr staatliche Institutionen in ländlichen Regionen anzusiedeln. Das sei nötig, um gleichwertigere Lebensverhältnisse herzustellen, sagte sie vor rund 1000 Zuhörern. Derzeit seien die Lebensbedingungen so unterschiedlich wie noch nie: "In Großstädten finden sie keine Wohnung mehr, in ländlichen Regionen finden sie keinen Arzt."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
AfDAngela MerkelCDUDresdenHeidelbergPolizeiSigmar GabrielWolgast

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website