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Bundestagswahl 2021: Grünen-Chef Habeck tritt als Direktkandidat an


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"Werde kämpfen": Grünen-Chef Habeck tritt als Direktkandidat an

Von dpa
06.07.2020Lesedauer: 1 Min.
Grünen-Chef Robert Habeck: "Der Norden hier ist meine Heimat, privat und politisch."
Grünen-Chef Robert Habeck: "Der Norden hier ist meine Heimat, privat und politisch." (Quelle: Kay Nietfeld/dpa-bilder)
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Grünen Parteichef Robert Habeck will im Wahlkreis Flensburg-Schleswig als Direktkandidat bei der Bundestagswahl nächstes Jahr antreten. Beim letzten Mal hatte dort eine CDU-Kandidatin gewonnen.

Grünen-Parteichef Robert Habeck will im Wahlkreis Flensburg-Schleswig als Direktkandidat für die Bundestagswahl 2021 antreten. "Der Norden hier ist meine Heimat, privat und politisch. Hier hat alles begonnen", sagte Habeck der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Ich würde meiner Heimat gern ein bisschen was zurückgeben. Es wäre eine große Auszeichnung, dies in direkter Verantwortung für den Wahlkreis tun zu dürfen. Und dafür werde ich kämpfen", sagte der 50-Jährige, der bereits Mitte Juni angekündigt hatte, auf der Landesliste Schleswig-Holstein anzutreten.

"Wir freuen uns riesig"

Seine Direkt-Kandidatur muss noch von den Kreisverbänden Schleswig und Flensburg beschlossen werden. Deren Vorsitzende signalisierten Unterstützung. "Wir freuen uns riesig, dass Robert Ja gesagt hat. Einen leidenschaftlicheren Repräsentanten für unsere Interessen in Berlin können wir uns nicht vorstellen", erklärten die Kreisvorsitzenden Benita von Brackel-Schmidt, Marlene Langholz-Kaiser aus Flensburg und Uta Bergfeld aus dem Kreis Schleswig-Flensburg in einer gemeinsamen Stellungnahme, die der Zeitung vorlag.

2017 hatte Petra Nicolaisen von der CDU den Wahlkreis mit 40,0 Prozent direkt gewonnen. Der Kandidat der Grünen, Peter Wittenhorst, kam damals auf 10,5 Prozent der Stimmen.

Zur Wahl 2017 hatte Habeck auf eine Bundestagskandidatur verzichtet. Im aktuellen Bundestag haben die Grünen mit Canan Bayram aus Berlin nur ein Direktmandat, das sie im Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg errang. Grünen-Urgestein Hans-Christian Ströbele hatte dort zuvor in vier Wahlen seit 2002 das bis dahin bundesweit einzige Direktmandat der Partei gewonnen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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