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Kuriose Szene: Tesla-Chef Elon Musk lacht über Armin Laschet


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Laschet stellt Auto-Frage – Musk reagiert amüsiert

Von dpa, mk

Aktualisiert am 13.08.2021Lesedauer: 2 Min.
Kuriose Szene: Hier muss Tesla-Chef Elon Musk lachen, als Armin Laschet eine Auto-Frage stellt. (Quelle: Reuters)
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In Grünheide traf CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet auf Tesla-Chef Elon Musk. Dabei fragte der CDU-Chef nach der Zukunft des Automobils – was Musk sichtlich amüsierte.

Ob die Zukunft des Autos vielleicht dem Wasserstoff gehört? Bei dieser Frage von Unionskanzlerkandidat Armin Laschet winkt Elon Musk nur ab: "Das ist doch offensichtlich Zeitverschwendung", so der Tesla-Chef bei dem Treffen in Grünheide bei Berlin. Dort will der US-Konzern nicht nur Autos fertigen, sondern auch Lithiumionen-Akkus für den Antrieb.

Gemeinsam forderten Laschet und Musk beim Besuch auf der Tesla-Baustelle schnellere Genehmigungsverfahren. Der CDU-Vorsitzende sprach sich an der Seite für eine Veränderung der Verbandsklagerechte aus. "Es ist nicht akzeptabel, dass jemand, der nicht als Anwohner hier betroffen ist, sondern an der Nordsee oder den Bayerischen Alpen lebt, eine Klage einreichen kann, um solche Projekte zu stoppen. Da müssen wir was ändern."

Laschet und Musk fordern schnellere Verfahren

Musk sagte, es sei problematisch, wenn jedes Jahr neue Vorschriften erlassen würden und sie ein Niveau erreichten, dass man gar nichts mehr unternehmen könne. Die Vorschriften müssten regelmäßig auf den Prüfstand gestellt werden. Laschet betonte, die aktuell gültigen Vorschriften seien in der Zeit vor dem Pariser Klimaabkommen entstanden. "Aber wenn die Lage so ernst ist, wie der Weltklimarat sagt, dann müssen wir beschleunigen."

Elon Musk hatte bereits im April die Dauer des Genehmigungsverfahrens bemängelt. Das löste eine Diskussion über das Planungs- und Umweltrecht in Deutschland aus. Tesla will in Grünheide rund 500.000 Autos im Jahr bauen. Die Produktion sollte im Juli beginnen, inzwischen steht aber das Jahresende als Termin im Raum. Tesla plant auch eine Batteriefabrik, was das Genehmigungsverfahren verzögert.

Das Unternehmen baut bisher mit vorzeitigen Zulassungen. Der Tesla-Chef zeigte sich aber zuversichtlich, dass das Genehmigungsverfahren noch im Oktober abgeschlossen werde. Elon Musk hatte bereits im April die Dauer des Genehmigungsverfahrens bemängelt. Das löste eine Diskussion über das Planungs- und Umweltrecht in Deutschland aus.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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