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Teilnehmer: DarĂĽber lachte Laschet im Flutgebiet

Von t-online, cck

Aktualisiert am 31.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Unangemessene Bilder: Armin Laschet hat nach der Flutkatastrophe bei einem Vor-Ort-Termin eine unglĂĽckliche Figur abgegeben. (Quelle: t-online)
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Es war wohl der Tiefpunkt von Armin Laschets Wahlkampfzeit: Im Flutgebiet lachte er und wurde dabei gefilmt. Nun berichten Teilnehmer, was genau sich in dem Moment zugetragen hat.

Es war der 17. Juli, gerade waren Teile Westdeutschlands von einer verheerenden Flut zerstört worden. Als Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Gebiet der Flutkatastrophe ein Fernsehinterview gab, stand der damalige CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet in einiger Entfernung hinter ihm – und lachte. Die Kameras hielten die Szene fest, der Schaden für Laschet war immens.


Armin Laschet – die Meilensteine des Rheinländers

Armin Laschet war Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen, CDU-Vorsitzender und in der Bundestagswahl auch Spitzenkandidat der Union. Nun hat er sowohl sein Amt als Landeschef als auch den Parteivorsitz abgegeben und agiert als Bundestagsabgeordneter. Der Werdegang des Aacheners in Bildern.
Armin Laschets politischer Weg begann in der Kirche. Noch während der Schulzeit wurde er dort von einem Freund in die Junge Union (JU) eingeladen. So gehört Laschet seit 1979 der CDU an. Ehrenamtlich war er zunächst 1989 bis 2004 Ratsherr der Stadt Aachen. 1994 zog er dann in den Deutschen Bundestag ein.
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Nun berichteten Teilnehmer dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) und dem "Kölner Stadtanzeiger", worüber sich Laschet und die weiteren Personen in seinem Umkreis in diesem Moment amüsierten. Laschet wandte sich demnach an den Landrat des Rhein-Erft-Kreises, Frank Rock (CDU), und kritisierte ihn scherzhaft, weil Rock den Bundespräsidenten als "Herr Steinmeier" und nicht als "Herr Bundespräsident" begrüßt hatte. Rock habe entgegnet, er sei überrascht gewesen, dass Steinmeier "auch so klein ist wie du". Daraufhin sei die Gruppe in Lachen ausgebrochen. Den Teilnehmern zufolge konnte die Gruppe und somit auch Laschet nicht verstehen, was Steinmeier in dem Moment sagte.

Viele störten sich angesichts des Leids und der vielen Toten der Flutkatastrophe an der Szene – und sie löste eine Debatte darüber aus, ob Laschet das Format zum Kanzler hätte. Laschet selbst entschuldigte sich zwei Tage später: "Ich war den ganzen Tag unterwegs, es gab emotionale Begegnungen, die mich auch wirklich erschüttert haben. Und deshalb ärgere ich mich umso mehr über diese wenigen Sekunden", sagte er im WDR und fügte hinzu: "Das war unpassend, es ist nicht in Ordnung, in einem solchen Moment zu lachen." Über den Inhalt des Gespräches hielten Laschet und die anderen Teilnehmer bislang Stillschweigen.

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