• Home
  • Politik
  • Deutschland
  • Rechte Demonstranten greifen Reporter in Chemnitz an


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextSteuerfreie Einmalzahlung geplant?Symbolbild fĂŒr einen TextBiden: G7 planen GoldembargoSymbolbild fĂŒr einen TextZwei Tote auf RheinbrĂŒcke bei MainzSymbolbild fĂŒr einen TextSenioren bekommen gĂŒnstigere KrediteSymbolbild fĂŒr einen TextMarburger Bund moniert "BĂŒrokratie-Irrsinn"Symbolbild fĂŒr einen TextBundesliga-Boss glaubt an BoomSymbolbild fĂŒr einen Text"Lewy"-Biograf spricht ĂŒber AbschiedSymbolbild fĂŒr einen TextSchöneberger klĂ€rt TV-Panne aufSymbolbild fĂŒr einen TextNeues Foto von Prinzessin AlexiaSymbolbild fĂŒr einen TextJunge stirbt nach Badeunfall in der ElbeSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserImpfzertifikat lĂ€uft ab: Das gilt im UrlaubSymbolbild fĂŒr einen TextPer Zug durch Deutschland - jetzt spielen

Rechte Demonstranten greifen Reporter in Chemnitz an

  • Jonas Mueller-Töwe
Von Jonas Mueller-Töwe

Aktualisiert am 01.09.2018Lesedauer: 3 Min.
Ein rechter Demonstrant wird kurz vor dem Übergriff aggressiv: Mehrere MĂ€nner haben unseren Reporter vor Ort angegriffen – viele Journalisten waren Ziel von Übergriffen.
Ein rechter Demonstrant wird kurz vor dem Übergriff aggressiv: Mehrere MĂ€nner haben unseren Reporter vor Ort angegriffen – viele Journalisten waren Ziel von Übergriffen. (Quelle: Jan-Henrik Wiebe/T-Online-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Teilnehmer der AfD-Demo in Chemnitz haben zahlreiche Journalisten angegriffen. Auch unser Reporter wurde Ziel eines Übergriffs. Die Polizei ermittelt.

Gewaltbereite Teilnehmer der gemeinsamen Demonstration von AfD, Pegida und Pro Chemnitz haben am Samstag zahlreiche Reporter angegriffen. Viele verschiedene Medien meldeten Übergriffe, die sie zum Teil mit Bildern und Videos dokumentierten. Auch t-online.de-Reporter Jan-Henrik Wiebe wurde Ziel eines Übergriffs am Karl-Marx-Monument.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen ĂŒbermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Auf den Videos ist zu sehen, wie mehrere deutlich zu erkennende MĂ€nner handgreiflich werden. Das Mikrofon wird ihm weggeschlagen und ging im Tumult verloren.


Einer Kollegin, die den Übergriff dokumentierte, wurde die Kamera aus der Hand gehauen. Auch sie wurde vorher bereits geschubst. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Scholz will offenbar steuerfreie Einmalzahlung
Olaf Scholz spricht zur Presse in BrĂŒssel (Archivbild): Einem Bericht zufolge plant er Einmalzahlungen fĂŒr die BĂŒrger als Entlastung.


Zuvor hatten die rechten Demonstranten eine von der Polizei mit Mannschaftswagen errichtete Sperre vor dem Karl-Marx-Monument gewaltsam durchbrochen und waren auch auf Beamte losgegangen – die die MĂ€nner allerdings weitestgehend gewĂ€hren ließen, wie ein Video zeigt. Anschließend umringten die Teilnehmer der AfD-Kundgebung einen Wasserwerfer.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Teile der Menge skandierten die Neonazi-Parole "Frei, sozial und national" und suchten die Konfrontation mit der Polizei, wie dieses Video eines freien Journalisten ab Minute 6:30 bis etwa Minute 9:30 zeigt. Es dokumentiert auch einen weiteren Angriff. Die Polizei bemĂŒhte sich daraufhin, Journalisten in Sicherheit zu bringen. Nur wenig spĂ€ter ereignete sich schließlich der Übergriff auf den Reporter unserer Redaktion.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Schon im Laufe des Tages waren immer wieder Angriffe auf Reporter bekannt geworden. Ein Journalist des MDR sagte, er sei eine Treppe hinunter gestoßen und dabei verletzt worden - der Bewohner des Hauses erklĂ€rte, der Journalist sei gefallen. Die Polizei ermittelt. Ein Journalist der "Zeit" gab an, drei Neonazis hĂ€tten ihn und Kollegen angegriffen und versucht, in eine Seitenstraße zu drĂ€ngen. Auch eine Reporterin der Funke-Mediengruppe wurde angegangen, wĂ€hrend sie filmte.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Weitere Teams – unter anderem von Stern TV – waren am Abend Berichten zufolge ebenfalls von den Übergriffen betroffen. Ein Angreifer sei festgenommen worden. Ein Video von "Russia Today" zeigt, wie ein einzelner Mann bei der nicht angemeldeten Demonstration am Karl-Marx-Denkmal von einem Teilnehmer festgehalten und von einem Mann an den Pranger gestellt wird, weil der Journalist ein Foto von ihm gemacht habe. Die Menge skandiert daraufhin "Auf die Fresse, auf die Fresse".

Medien kritisieren Polizeikonzept

Der Deutsche Journalistenverband Sachsen teilte am Abend im Kurznachrichtendienst Twitter mit, man habe den Eindruck, die Polizei habe sich bemĂŒht, freie Berichterstattung zu gewĂ€hrleisten. Mehrere Chefredakteure kritisierten hingegen das Sicherheitskonzept.


Florian Harms, Chefredakteur von t-online.de, schrieb an die Polizei gerichtet: "Warum schaffen Sie es nicht, Journalisten wie unseren Reporter vor diesem Mob zu schĂŒtzen? Was muss denn noch passieren, damit Ihr solche Lagen in den Griff bekommt?"

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Auch Daniel Drepper, Chefredakteur von Buzzfeed Deutschland, wurde deutlich: "Wenn Journalistinnen nicht von Demonstrationen berichten können, ohne dass sie Angst um ihre körperliche Unversehrtheit haben mĂŒssen, dann hat die Polizei hier – erneut – versagt."

Am darauf folgenden Morgen wurden weitere Übergriffe vom Samstag bekannt. Der Leiter des ARD-Politmagazins "Monitor", Georg Restle, schrieb bei Twitter, sein Team sei nachts in der Innenstadt attackiert worden, als es den Tatort filmte. "Noch nie habe ich so viel Hass auf Medien erlebt wie an diesem Wochenende in Chemnitz."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Von Fabian Reinbold, Elmau
  • Johannes Bebermeier
Von J. Bebermeier, S. Böll, M. Hollstein
AfDPEGIDAPolizei
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website