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Wo die Gr├╝nen in Hessen Historisches schafften

  • David Ruch
Von David Ruch

Aktualisiert am 29.10.2018Lesedauer: 3 Min.
Den Triumph vor Augen: Gr├╝nen-Spitzenkandidat Tarek Al-Wazir gestern in Wiesbaden.
Den Triumph vor Augen: Gr├╝nen-Spitzenkandidat Tarek Al-Wazir gestern in Wiesbaden. (Quelle: Uwe Anspach/dpa-bilder)
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Wieder erleben die Berliner Koalitionsparteien bei einer Landtagswahl ein Debakel. Wo es in Hessen f├╝r CDU und SPD am steilsten bergab ging, wo Gr├╝ne und AfD profitierten. Das Ergebnis im Detail.

Zwei Landtagswahlen binnen zwei Wochen. Zweimal rauschen die Parteien der gro├čen Koalition in Berlin dramatisch ab. Wie schon vor zwei Wochen in Bayern ver├Ąndert auch die Landtagswahl in Hessen die politische Landkarte in dem Bundesland fundamental.

Die Union wird in ihren Hochburgen dramatisch geschw├Ącht. Davon kann nicht zuletzt die AfD profitieren, aber auch die Gr├╝nen. Die ├ľkopartei dominiert die St├Ądte. Die SPD h├Ąlt mit Ach und Krach die Industrieregion im Norden. Die Ergebnisse im Detail.

Gr├╝ne gewinnen erstmals f├╝nf Wahlkreise

Die Union bleibt in der Fl├Ąche die dominante Partei in Hessen. Entsprechend ├╝berwiegt das Schwarz auf der Karte der Wahlkreisergebnisse. 40 von 55 Direktmandaten gingen an Kandidaten der CDU. Das sind mehr Mandate, als ihr durch das Zweitstimmenergebnis zustanden. Die anderen Parteien erhalten damit Ausgleichsmandate. Das hat zur Folge, dass der neue Landtag in Wiesbaden mit 137 Abgeordneten der gr├Â├čte in der Geschichte Hessens sein wird.


2013 gewann die CDU 41 Wahlkreise, sie gab also in der Summe einen ab. Die SPD verlor sogar insgesamt vier Wahlkreise, gewann noch zehn. Die Gr├╝nen konnten erstmals ├╝berhaupt in Hessen Wahlkreise gewinnen, f├╝nf insgesamt. Unter anderem holte Spitzenkandidat Tarek Al-Wazir das Direktmandat im Wahlkreis Darmstadt-Stadt I.

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Ihre st├Ąrksten Erststimmenergebnisse holte die CDU in den Wahlkreisen Fulda I und II mit 42,0 bzw. 41,2 Prozent. Vor f├╝nf Jahren schnitt sie dort aber noch bei weitem besser ab. In Fulda I b├╝├čte sie nun 15,5 Prozentpunkte ein, in Fulda II sogar 19,1 Prozentpunkte. Die Gr├╝nen gewannen neben Al-Wazirs Wahlkreis au├čerdem Offenbach-Stadt, Kassel-Stadt I sowie Frankfurt/Main II und V. Wie in Bayern trumpften die Gr├╝nen also auch in Hessen vor allem in den St├Ądten gro├č auf.

Bouffier wird auch in seinem Wahlkreis gerupft

Ministerpr├Ąsident Volker Bouffier konnte sich in seinem Wahlkreis Gie├čen II noch einmal retten. Bei herben Verlusten verteidigte er das Direktmandat zum f├╝nften Mal gegen SPD-Landeschef Thorsten Sch├Ąfer-G├╝mbel. Das hellte das Abschneiden ├╝ber das gesamte Bundesland betrachtet kaum auf. In Gro├č-Gerau I kam die Union mit minus 8,8 Prozentpunkten bei den Zweitstimmen noch am glimpflichsten davon.

(Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt)

Arg gebeutelt wurde der Landesverband im Osten Hessens. In Fulda II ging es 17,9 Prozentpunkte abw├Ąrts, in Fulda I 15,9 Prozentpunkte und in Main-Kinzig III 13,9 Prozentpunkte. In den beiden Fuldaer Wahlkreisen holte die Union mit jeweils mit 36,5 und 37,1 Prozent unterm Strich aber noch die besten Ergebnisse.

SPD kann Nordhessen verteidigen

├ähnlich heftig waren die Verluste der SPD. Da die Partei aber von einem niedrigeren Niveau als die Union in die Wahl ging, schmerzt der Absturz wohl noch mehr. Anders als in Bayern gaben die Sozialdemokraten in Hessen sowohl in den St├Ądten als auch in l├Ąndlicheren Region viele Stimmen ab.

(Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt)

Am steilsten abw├Ąrts ging es in Marburg-Biedenkopf I und II (minus 15,6 bzw. minus 13,5 Prozentpunkte), sowie in Kassel-Stadt II (minus 13,7 Prozentpunkte). Die besten Ergebnisse erzielte die SPD im Norden Hessens rund um die Industrie- und Arbeiterstadt Kassel. In Kassel-Land I und II sowie in Schwalm-Eder I reichte es jeweils f├╝r mehr als 29 Prozent.

Die Gr├╝nen gewinnen bei den Besserverdienenden

Ihre Direktmandate gewannen die Gr├╝nen in den St├Ądten. Am meisten zugelegt aber haben sie au├čerhalb der Ballungszentren. Im einkommensstarken Umland von Frankfurt am Main, im Hochtaunus und und in Main-Taunus, kletterten die Gr├╝nen zum Teil um zehn und mehr Prozentpunkte.

(Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt)

Ihre Top-Ergebnisse erzielte die Partei dennoch in den St├Ądten. Frankfurt am Main V: 32,7 Prozent. Darmstadt-Stadt I: 31,2 Prozent. Kassel-Stadt I: 28,1 Prozent.

AfD in den St├Ądten unterm Landesschnitt

Die AfD hat vor allem dort gewonnen, wo die CDU am meisten verloren hat. In Fulda II ging es f├╝r die Rechtspopulisten 14,3 Prozentpunkte rauf. Dort erzielten sie mit 18,2 Prozent auch ihr bestes Ergebnis. In Main-Kinzig III kletterten sie um 12,7 Prozentpunkte auf ihren zweitst├Ąrksten Wert von 17,7 Prozent.

(Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt)

Deutlich unter dem Landesschnitt blieb die Partei in den St├Ądten. In vier von sechs Frankfurter Wahlkreisen kam die Partei auf weniger als neun Prozent. In Darmstadt blieb sie unter zehn Prozent, wie auch im Wahlkreis Kassel-Stadt I.

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