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Ralph Brinkhaus bei Grundrente für "Sorgfalt vor Schnelligkeit"

Groko-Streitthema Grundrente  

Brinkhaus warnt: "Schwerer Eingriff in das Rentensystem"

21.10.2019, 18:41 Uhr | dpa

 (Quelle: t-online.de)
Das ist die Grundrente

Die Grundrente soll noch innerhalb der aktuellen Wahlperiode kommen. Die Bundesregierung hat sich auf das Vorhaben an sich geeinigt. Das müssen Sie zur Grundrente wissen. 

Grundrente erklärt: Wer bekommt sie? Wie hoch ist sie? Wer prüft den Anspruch? (Quelle: t-online.de)


Bei der Grundrente spricht sich CDU-Fraktionschef Ralph Brinkhaus für ein umsichtiges Vorgehen aus: Er fordert "Sorgfalt vor Schnelligkeit". Beim Thema Nordsyrien stellt er sich auf die Seite des Außenministers.

Nach der Sitzung des Koalitionsausschusses hat sich Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) zurückhaltend zum Streitthema Grundrente geäußert. "Das ist ein Thema, wo wir noch in Arbeitsgruppen sind, wo wir noch in Verhandlungen sind, weil das auch ein schwerer Eingriff in das deutsche Rentensystem ist", sagte Brinkhaus im "ZDF-Morgenmagazin". Die Einführung der Grundrente sei ein "Paradigmenwechsel". "Deswegen geht da Sorgfalt vor Schnelligkeit", sagte der CDU-Politiker.

Eine separate Arbeitsgruppe der Koalition soll an diesem Mittwoch erneut zusammenkommen. Die Grundrente soll Beziehern kleiner Renten einen Aufschlag gewähren. Die SPD will, dass er ohne Prüfung der tatsächlichen Bedürftigkeit gezahlt wird. Die CDU/CSU lehnt das ab und verweist auf den Koalitionsvertrag, der eine Bedürftigkeitsprüfung vorsieht.

Brinkhaus nennt türkische Offensive völkerrechtswidrig

Angesprochen auf Aussagen von Außenminister Heiko Maas (SPD) zur türkischen Militäroffensive gegen die Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien sagte Brinkhaus: "Wir sagen auch, dass das völkerrechtswidrig ist." Maas hatte am Sonntag im ZDF gesagt, dass die Offensive "nicht im Einklang mit dem Völkerrecht" stehe.
 

 
Brinkhaus erklärte, man müsse mit der Türkei im Gespräch bleiben und weiter Druck machen. Zur Frage möglicher Sanktionen äußerte er sich nicht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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