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Boris Palmer legt bei "Maybrit Illner" nach – Corona erinnert an Flüchtlingskrise

Talk bei "Maybrit Illner"  

Palmer: Corona-Pandemie erinnert an Flüchtlingskrise 2015

15.05.2020, 17:30 Uhr | aj, dpa, t-online.de

Boris Palmer legt bei "Maybrit Illner" nach – Corona erinnert an Flüchtlingskrise . Talkrunde bei "Maybrit Illner":  "Pandemie und Protest – kann Corona das Land spalten?" (Quelle: ZDF/Svea Pietschmann)

Talkrunde bei "Maybrit Illner": "Pandemie und Protest – kann Corona das Land spalten?" (Quelle: ZDF/Svea Pietschmann)

Waren die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus übertrieben? Das diskutieren die Gäste in der TV-Show "Maybrit Illner". Grünen-Politiker Boris Palmer legt nach seinen umstrittenen Äußerungen zur Krise erneut nach.  

Spaltet die Corona-Krise das Land? Der prominente Grünen-Politiker und Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer beklagt, dass viele Kritiker der einschneidenden Alltagsbeschränkungen in der Corona-Krise beiseite gedrängt und teils auch diffamiert würden. Das erinnere ihn an die Flüchtlingskrise 2015, als Debatten über die Einreise Hunderttausender Migranten mit "moralisierender Alternativlosigkeit" abgewürgt worden seien, sagte er am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner".

Palmer hatte jüngst viel Kritik auf sich gezogen, als er in einem Fernsehinterview sagte: "Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären." Der Vorstand der Südwest-Grünen hatte Palmer nach der Äußerung aufgefordert, die Partei zu verlassen. Zudem hatten die Grünen-Spitzen im Bund, im Land und im Kreisverband Tübingen erklärt, ihn nicht mehr politisch unterstützen zu wollen. 

Palmer erklärte seine Aussage in der Sendung nun mit der Sorge um armutsbedrohte Kinder vor allem in Entwicklungsländern, deren Leben durch die wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns bedroht sei. 

Zu den jüngsten Protesten Tausender Bürger gegen die Corona-Beschränkungen in verschiedenen Städten sagte er, dies sei auch eine Folge der zu kurz gekommenen Diskussion über die Zielgenauigkeit und die Verhältnismäßigkeit der staatlichen Maßnahmen. Es habe schon eine "Gegenöffentlichkeit" in der harten Shutdown-Phase gegeben, doch sei diese von den großen Medien überwiegend ignoriert worden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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