Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland >

Corona-Pandemie: Jetzt will Bund Schutzmaterial bevorraten

Nach Mangel in der Corona-Krise  

Jetzt will der Bund Schutzmaterial für Notfall bevorraten

05.06.2020, 15:05 Uhr
Corona-Pandemie: Jetzt will Bund Schutzmaterial bevorraten. Gesundheitsminister Jens Spahn: Er will Lehren aus der Corona-Krise ziehen. Ab sofort soll der Bund bei der Vorsorge helfen. (Quelle: imago images/Hollandse Hoogte)

Gesundheitsminister Jens Spahn: Er will Lehren aus der Corona-Krise ziehen. Ab sofort soll der Bund bei der Vorsorge helfen. (Quelle: Hollandse Hoogte/imago images)

Das Bundesgesundheitsministerium kündigt eine Offensive zur Bevorratung von Schutzmaterial für den Pandemiefall an. t-online.de hatte jahrelange Versäumnisse offengelegt.

Die Bundesregierung will nach den Erfahrungen in der Corona-Krise nun doch eine nationale Notfallreserve für Schutzausrüstung anlegen, die während Pandemien benötigt wird. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium am Donnerstag mit. Demnach einigte sich der Koalitionsausschuss auf eine Investition in Höhe von 1 Milliarde Euro. Ein Beitrag in gleicher Höhe soll zur Förderung der Produktion in Deutschland zur Verfügung gestellt werden. Zuvor hatte t-online.de über jahrelange Versäumnisse in der Pandemievorsorge berichtet.

Denn die Zuständigkeit zur Bevorratung war den Recherchen zufolge weitgehend den Arbeitgebern und Trägern überlassen worden. Bund und Länder hatten auf Vorschriften oder eigene Bevorratung verzichtet. Als das Coronavirus in Deutschland ankam, zeigte sich dieses Modell bereits nach kürzester Zeit als nicht tragfähig. Inmitten der Pandemie mussten Bund und Länder auf milliardenschwere Beschaffungstour gehen - während die Preise explodierten und Betrüger die Notlage auszunutzen versuchten. 

"Das war nicht die letzte Infektionswelle und nicht die letzte Pandemie. Umso wichtiger ist es, gut vorbereitet zu sein", sagte Gesundheitsminister Jens Spahn nun. Zuvor hatte bereits der bayerische Ministerpräsident Markus Söder angekündigt, eine verpflichtende Landesreserve für persönliche Schutzausrüstung anlegen lassen zu wollen. 250 Millionen Masken, 500 Millionen Handschuhe und 60 bis 70 Millionen Schutzkittel sollen dort künftig ständig verfügbar sein.

Verwendete Quellen:

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal