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RKI warnt vor unkontrollierter Verbreitung des Coronavirus

Von afp
Aktualisiert am 09.10.2020Lesedauer: 2 Min.
Lothar Wieler: Der Chef des Robert Koch-Instituts informiert über die aktuelle Lage der Corona-Pandemie.
Lothar Wieler: Der Chef des Robert Koch-Instituts informiert über die aktuelle Lage der Corona-Pandemie. (Quelle: phototek/imago-images-bilder)
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In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 4.000 neue Infektionen gemeldet worden. RKI-Chef Lothar Wieler und Gesundheitsminister Jens Spahn warnten eindringlich vor einer Corona-Eskalation im Herbst.

Angesichts der hohen Neuinfektionsrate hat das Robert-Koch-Institut (RKI) vor einer unkontrollierten Verbreitung des Coronavirus in Deutschland gewarnt. Es sei "möglich, dass wir mehr als zehntausend neue Fälle pro Tag sehen und dass sich das Virus unkontrolliert verbreitet", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Donnerstag in Berlin. Die Zahl der Neuinfektionen binnen Tagesfrist war zuvor auf über 4.000 Fälle gestiegen – nach knapp 3.000 neuen Fällen am Mittwoch.


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Auf der ganzen Welt haben sich das Coronavirus und seine Mutationen verbreitet. Zahlen und Fakten zu der Pandemie sammelt die Johns-Hopkins-Universität. Dabei zeigt sich, welche Länder besonders mit dem Virus zu kämpfen haben.
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Wieler: "Aktuelle Situation beunruhigt mich sehr"

"Die aktuelle Situation beunruhigt mich sehr", sagte Wieler. Derzeit sei unklar, "wie sich die Lage in Deutschland in den nächsten Wochen entwickeln wird". Er hoffe aber, "dass wir es schaffen, die Infektionen auf einem Level zu halten, mit dem wir umgehen können". (Die ausführliche Einschätzung Wielers sehen Sie hier im Video.)

Angesichts der steigenden Corona-Zahlen rief Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eindringlich zur Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln auf. "Diese Pandemie ist auch ein Charaktertest für uns als Gesellschaft", sagte Spahn auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit Wieler in Berlin. "Wenn 80 Millionen mitmachen, sinken die Chancen des Virus gewaltig."

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Den Anstieg der Neuinfektionen bezeichnete Spahn als "besorgniserregend". Er wies aber zugleich darauf hin, dass die Zahl der Todesfälle und der intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Patienten "bis hierhin noch vergleichsweise niedrig" seien. "Das Gesundheitssystem kann gut damit umgehen."

Spahn: Deutschland ist bislang "gut durch die Krise gekommen"

Deutschland sei "bislang gut durch die Krise gekommen", sagte Spahn. "Wir können durchaus zuversichtlich sein." Es gebe "kaum ein Land in Europa, das die Krise bis hierhin so gut hat bewältigen können".

Es liege nun "an uns allen selbst, ob wir es schaffen, das Erreichte zu sichern", sagte der Minister. Das "Wirksamste" sei dabei immer noch die Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln. "Die Frage, ob das Feiern und Reisen jetzt unbedingt sein muss, kann jeder für sich selbst beantworten", sagte Spahn.

Junge Menschen sollen sich nicht für "unverletzlich" halten

Der Minister warnte insbesondere junge Menschen, sich für "unverletzlich" zu halten. "Das sind sie aber nicht." Insbesondere für die Älteren bereite die Ausbreitung des Virus "große Gefahren".

Das RKI in Berlin gab die Zahl der in Deutschland mit dem Coronavirus infizierten Menschen am Donnerstag mit 310.144 an – ein Plus von 4.058 seit dem Vortag. Insgesamt 9.578 Todesfälle wurden registriert und damit 16 mehr als am Vortag. Die Zahl der Genesenen lag laut RKI bei etwa 269.600.

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