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Spahn: "Es ist jetzt der letzte Teil, aber ein sehr schwerer Teil"

Von t-online, dpa, rtr, sje

Aktualisiert am 23.04.2021Lesedauer: 3 Min.
Jens Spahn: Der Gesundheitsminister rief dazu auf, sich auch weiterhin an die Corona-Regeln zu halten.
Jens Spahn: Der Gesundheitsminister rief dazu auf, sich auch weiterhin an die Corona-Regeln zu halten. (Quelle: Tobias Schwarz/Reuters-bilder)
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Die Fallzahlen in Deutschland haben sich auf einem hohen Niveau eingependelt. Gesundheitsminister Spahn ruft zum D

Gesundheitsminister Jens Spahn hat zum Inkrafttreten neuen bundesweiten Corona-Notbremse zu weiteren Einschr├Ąnkungen bei Kontakten aufgerufen. "Das ist hart, das f├Ąllt schwer, jedem von uns. Aber das ist f├╝r eine ├ťbergangszeit notwendig", sagte der CDU-Politiker am Freitag bei einer Pressekonferenz in Berlin. Es gehe darum, die dritte Corona-Welle zu brechen und dann gest├╝tzt auf mehr Tests auch mehr Bereiche ├Âffnen zu k├Ânnen. "Es ist jetzt der letzte Teil, aber ein sehr schwerer Teil, der zu gehen ist", so Spahn.


Diese Politiker sind gegen Corona geimpft

Die Impfungen in Deutschland gehen voran: Nun k├Ânnen sich ├╝ber 60-J├Ąhrige und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen gegen das Coronavirus impfen lassen. Einige Politiker haben den Anfang gemacht.
Angela Merkel: Die 66-j├Ąhrige Bundeskanzlerin wurde am 16. April 2021 mit dem Astrazeneca-Impfstoff geimpft.
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Spahn betonte, dass die am Freitag in Kraft getretenen ├änderungen im Infektionsschutzgesetz eine "Notbremse" seien. Dies sei also etwas, wo auch schon zuvor gebremst worden sein sollte. Vorgesehene n├Ąchtliche Ausgangsbeschr├Ąnkungen in Regionen mit hohem Infektionsgeschehen l├Ągen auch schon seit Anfang M├Ąrz nach einem entsprechenden Bund-L├Ąnder-Beschluss im Instrumentenkasten.

Fu├čball vor Publikum im Sommer?

Der Gesundheitsminister erkl├Ąrte, dass man der Corona-Warn-App, dem Testen und den Impfungen mittlerweile weiter sei als in der ersten und zweiten Welle. Er warnte aber, die dritte Welle lasse sich nicht wegtesten und man k├Ânne auch nicht gegen sie animpfen. Gelinge es jedoch mithilfe der Ma├čnahmen, sie zu brechen, k├Ânne man mithilfe der Tests im Sommer mehr ├Âffnen. Spahn nannte dabei die unter anderen Au├čengastronomie, Theater und Einzelhandel. "Sommer klingt im April noch weit weg, aber in Wahrheit ist es nicht so weit." Auch Fu├čballspiele zur EM in M├╝nchen mit Publikum wolle er dann nicht ausschlie├čen.

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Mit Blick auf die Corona-Impfungen bekr├Ąftigte Spahn, dass auf Basis der Lieferprognosen im Juni mit einem Ende der bisherigen festen Reihenfolge zu rechnen ist. Er betonte, gemeint sei "im Verlauf des Juni", nicht ab 1. Juni. Das hei├če auch nicht, dass sich im Juni schon alle impfen lassen k├Ânnten. Dies werde bis in den Sommer hinein gehen.

Lockerungen f├╝r Geimpfte in Aussicht

Die Bundesregierung arbeitet laut Spahn an m├Âglichen Lockerungen f├╝r vollst├Ąndig Geimpfte. Konkret sei geplant, die Einreiseverordnung zu ├Ąndern, um die Test- und Qurant├Ąneauflagen f├╝r Menschen mit vollst├Ąndigen Impfschutz zu reduzieren. ├ťber weitere Punkte, zum Beispiel die Ausgangsbeschr├Ąnkungen, w├╝rden derzeit Beratungen zwischen den Ressorts laufen. Man hoffe, bis zur Ministerpr├Ąsidentenkonferenz am Montag ein Ergebnis vorlegen zu k├Ânnen. Die Juristen seien sich aber sicher, dass Geimpfte keinen Anspruch auf exklusive Restaurant├Âffnungen h├Ątten.

Der Vize-Pr├Ąsident des Robert Koch-Instituts, Lars Schaade, rief zu gesellschaftlichem Zusammenhalt auf. Aktuell steige die steige die Zahl der Neuinfektionen vor allem in der Altersgruppe der 30- bis 59-J├Ąhrigen. Diese Gruppe sei genau wie Jugendliche zum Gro├čteil noch nicht geimpft. Aber auch f├╝r J├╝ngere und Gesunde "ist dieses Virus nicht harmlos", sagte Schaade. "Schwere Verl├Ąufe k├Ânnen auch bei J├╝ngeren auftreten." Und j├╝ngste Studien zeigten, dass zehn Prozent der Infizierten Long-Covid-Symptome aufwiesen. "Wir m├╝ssen uns bitte noch weiter einschr├Ąnken, damit auch diese Personen eine Chance haben, sich impfen zu lassen, bevor das Virus sie erwischt."

"F├╝r Entwarnung ist es zu fr├╝h"

Weiter sagte Schaade: "Die Fallzahlen scheinen im Moment nicht mehr so rasant anzusteigen." Sie h├Ątten sich jedoch auf einem Niveau eingependelt, dass immer noch zu hoch sei. Der Effekt k├Ânne mit geringerer Mobilit├Ąt ├╝ber Ostern zu tun haben, viele Menschen seien den Daten zufolge nicht verreist. "Damit haben Sie alle das Virus etwas gebremst", so Schaade. Inzwischen habe die Mobilit├Ąt aber wieder zugenommen, es bestehe durchaus die Gefahr eines Wiederanstiegs der Fallzahlen. "F├╝r Entwarnung ist es also zu fr├╝h."

Der Pr├Ąsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Klaus Cichutek, betonte, der neue Impfstoff der Firma Johnson & Johnson sei sicher und wirksam, vor allem bei Personen im Alter von ├╝ber 60 Jahren. "Wir freuen uns auf vier zugelassene Impfstoffe." Die Melderate von Sch├Ąden beim Mittel von Astrazeneca sei weiter "sehr gering" und noch geringer bei J&J. Die Freigabe des Astrazeneca-Impfstoffs f├╝r alle, wie sie in einigen Bundesl├Ąndern erfolgt ist, halte er f├╝r "eine sehr vern├╝nftige Ma├čnahme".

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