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Stiko empfiehlt Auffrischimpfungen bereits nach drei Monaten

Von dpa
Aktualisiert am 21.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Zwei Schalen mit Booster-Impfstoff von Moderna und dem normalen Impfstoff von Biontech/Pfizer liegen bereit.
Zwei Schalen mit Booster-Impfstoff von Moderna und dem normalen Impfstoff von Biontech/Pfizer liegen bereit. (Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Die St├Ąndige Impfkommission (Stiko) empfiehlt Auffrischimpfungen wegen der Omikron-Variante des Coronavirus bereits nach mindestens drei statt nach sechs Monaten. Die Empfehlung zum verk├╝rzten Impfabstand gelte ab sofort f├╝r Erwachsene, teilte das Gremium am Dienstag mit.

Sie ziele ab auf einen verbesserten Schutz vor schweren, durch Omikron hervorgerufenen Erkrankungen in der Bev├Âlkerung und auf eine verminderte ├ťbertragung der Variante. Es sei damit zu rechnen, dass Omikron das Infektionsgeschehen hierzulande "innerhalb k├╝rzester Zeit" bestimmen werde.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach nannte die Stiko-Empfehlung "sehr wertvoll und richtig". Sie erlaube eine schnellere Kampagne der Booster-Impfungen gegen Omikron, schrieb der SPD-Politiker bei Twitter.

Laut Stiko sollen ├Ąltere und vorerkrankte Menschen wegen ihres h├Âheren Covid-19-Risikos die Spritze bevorzugt erhalten. Die beiden mRNA-Impfstoffe, die zum Boostern verwendet werden (Comirnaty von Biontech/Pfizer und Spikevax von Moderna), seien "hinsichtlich ihrer Wirksamkeit v├Âllig gleichwertig".

Aktuelle Daten deuteten auf einen deutlich verringerten Impfschutz nach der Grundimmunisierung gegen├╝ber der Omikron-Variante hin, erkl├Ąrte die Stiko. Dieser nehme nach drei bis vier Monaten signifikant ab. Nach einer Auffrischimpfung steige die Schutzwirkung vor symptomatischer Infektion mit der Omikron-Variante jedoch wieder deutlich an. Es sei derzeit davon auszugehen, dass auch der Schutz vor schweren Verl├Ąufen zunehme. Zur Dauer des Schutzes k├Ânne man derzeit noch nichts sagen.

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Die Stiko hatte bisher empfohlen, dass eine Auffrischimpfung in der Regel im Abstand von sechs Monaten zur letzten Impfstoffdosis der Grundimmunisierung erfolgen soll. Eine Verk├╝rzung des Impfabstandes auf f├╝nf Monate konnte "im Einzelfall oder wenn gen├╝gend Kapazit├Ąten vorhanden sind erwogen werden". F├╝r Immungeschw├Ąchte war bereits ein noch k├╝rzerer Abstand zwischen zweiter und dritter Dosis m├Âglich. Bei der ├änderung von Dienstag handelt sich im Unterschied zu manchen fr├╝heren Aktualisierungen bereits um eine finale Stiko-Empfehlung.

Die Europ├Ąische Arzneimittelbeh├Ârde EMA hatte k├╝rzlich mitgeteilt, dass Booster-Impfungen schon nach drei Monaten erfolgen k├Ânnen. Auch Biontech-Gr├╝nder Ugur Sahin hatte sich wegen Omikron f├╝r eine fr├╝here dritte Impfung ausgesprochen. Im Land Berlin war der auf drei Monate verk├╝rzte Impfabstand in Hinblick auf eine erwartete Stiko-Empfehlung bereits am Montag angek├╝ndigt worden. Das RKI sch├Ątzt das Risiko f├╝r zweifach Geimpfte und Genesene seit Montag wegen Omikron als hoch ein. F├╝r Ungeimpfte bleibt es demnach "sehr hoch". F├╝r Menschen mit Auffrischimpfung sprach das Institut von moderatem Risiko. Wissenschaftler haben Omikron-Ansteckungen auch schon bei Menschen dokumentiert, die bereits eine Auffrischimpfung erhalten hatten.

Boostern allein reicht nicht

Fachleute betonten, dass Boostern allein gegen die stark mutierte Omikron-Variante nicht ausreichen d├╝rfte. "Eine massive Ausweitung der Boosterkampagne kann die Dynamik verlangsamen und damit das Ausma├č mindern, aber nicht verhindern", hie├č es etwa in einer Stellungnahme des neuen Expertenrats der Bundesregierung, dem auch Stiko-Chef Thomas Mertens angeh├Ârt. Laut mathematischer Modelle k├Ânne eine ├ťberlastung des Gesundheitssystems und die Einschr├Ąnkung der kritischen Infrastruktur nur "zusammen mit starken Kontaktreduktionen einged├Ąmmt werden". ├ähnlich ├Ąu├čerte sich am Dienstag auch das Robert Koch-Institut.

Als wenig sinnvoll hatten Immunologen hingegen das Boostern bei immungesunden Menschen nach noch k├╝rzerer Zeit beurteilt, etwa nach vier Wochen. Der Booster wirke dann viel schlechter, weil bestimmte immunologische Prozesse noch nicht abgeschlossen seien.

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