• Home
  • Politik
  • Deutschland
  • AuĂźenpolitik
  • Wirecard: Geflohener Jan Marsalek soll in Moskau leben – Regierung wusste davon


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextSchiff zerbricht: 27 Seeleute vermisstSymbolbild für einen TextPolit-Prominenz bei Adels-TrauerfeierSymbolbild für einen TextTour: Niederländer gewinnt zweite EtappeSymbolbild für einen TextRegierung rät zu NotstromaggregatenSymbolbild für einen TextMassenschlägerei auf "Karls Erdbeerhof"Symbolbild für einen TextAbifeier eskaliert – Polizei räumt SchiffSymbolbild für einen TextReiten: Olympiasiegerin disqualifiziertSymbolbild für einen TextLiebes-Aus bei Milliardär Hans Georg NäderSymbolbild für einen TextKilometerlange Schlange an FlughafenSymbolbild für einen TextSchauspieler Joe Turkel ist totSymbolbild für einen TextTram knallt gegen Lkw – SchwerverletzteSymbolbild für einen Watson TeaserZigaretten knapp: Diese Marken betroffenSymbolbild für einen TextErdbeersaison auf dem Hof - jetzt spielen

Marsalek soll in Moskau leben – Bundesregierung wusste davon

Von afp, MaM

Aktualisiert am 11.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Jan Marsalek, ehemaliger Wirecard-Manager: Die Bundesregierung wusste wohl von seinem Aufenthaltsort.
Jan Marsalek, ehemaliger Wirecard-Manager: Die Bundesregierung wusste wohl von seinem Aufenthaltsort. (Quelle: Polizei PP Sachsen/leer)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Jan Marsalek ist einer der meistgesuchten Kriminellen Europas. Laut einem Bericht soll er in Moskau untergetaucht sein und vom russischen Geheimdienst beschĂĽtzt werden. Die Bundesregierung weiĂź offenbar seit 2021 davon.

Der per Haftbefehl gesuchte Ex-Wirecard-Vorstand Jan Marsalek soll einem Medienbericht zufolge in Moskau untergetaucht sein und nur wenige Kilometer vom Kreml entfernt gelebt haben – und womöglich bis heute dort leben. Das berichtet die "Bild". Der Österreicher soll zudem unter der "Obhut" des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB stehen. Deutschen Behörden soll dies bereits seit 2021 bekannt gewesen sein.

Damals erfuhr die deutsche Botschaft in Moskau, dass ein Förderer der dortigen deutschen Schule ominöse Geschäfte betreibe, schreibt "Bild". Der Mann solle mit dem russischen Impfstoff Sputnik V handeln, mit einer paramilitärischen Söldnertruppe in Verbindung stehen und über beste Kontakte nach Österreich verfügen. Der Zeitung zufolge soll es sich dabei um Marsalek handeln.

Kurz darauf soll der FSB laut "Bild" dem Bundesnachrichtendienst (BND) ein Treffen und eine Befragung Marsaleks angeboten haben. Die BND-Zentrale in Berlin sei ĂĽber das Angebot informiert worden. Darin baten die Moskauer BND-Beamten dem Bericht zufolge um Weisung, ob ein Treffen mit Marsalek stattfinden und wie der mutmaĂźliche MilliardenbetrĂĽger vernommen werden solle.

Keine Antwort auf das Angebot Russlands

Laut der Zeitung beantwortete die BND-Zentrale die Frage aus Moskau aber nicht. Das Bundeskanzleramt wurde jedoch über das brisante Gesprächsangebot informiert. Die bayerischen Strafverfolgungsbehörden, die gegen die Verantwortlichen des früheren Dax-Konzerns aus München ermitteln, wurden über das Angebot hingegen offenbar nicht aufgeklärt. Sie erhielten demnach nur einen vagen Hinweis auf ein Gebäude in der Nähe einer "langen Chaussee in Moskau" als mögliches Versteck Marsaleks.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Putin hinter Gittern
Wladimir Putin ist im Westen isoliert.


Ein Sprecher der Bundesregierung teilte der "Bild" mit, dass die Bundesregierung zu Angelegenheiten, "die etwaige nachrichtendienstliche Erkenntnisse oder Tätigkeiten der Nachrichtendienste betreffen, grundsätzlich nicht öffentlich Stellung" nimmt. Im Bundestag wird demzufolge geprüft, ob zumindest Untersuchungsausschuss und Kontrollgremium ordnungsgemäß informiert waren.

Hauptverhandlung gegen Wirecard-Chef

Im Herbst steht die Hauptverhandlung gegen den früheren Wirecard-Chef Markus Braun vor dem Landgericht München I an. Die Wirecard-Chefetage soll über Jahre Scheingeschäfte in Milliardenhöhe verbucht haben, um das damals im Dax gelistete Unternehmen über Wasser zu halten und Kredite zu erschwindeln.

Es handelt sich um einen der größten Wirtschaftsskandale der deutschen Geschichte. Neben Braun sind weitere Ex-Spitzenmanager angeklagt. Auch die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich in China für das Unternehmen eingesetzt hatte, und der ehemalige Bundesfinanzminister Olaf Scholz sagten bereits in einem Untersuchungsausschuss aus. Mehr dazu lesen Sie hier. Marsalek gilt offiziell noch immer als untergetaucht.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Fabian Reinbold, Elmau
BundesregierungEuropaMoskauSputnik VĂ–sterreich
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten fĂĽr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website