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Lauterbach f├╝r Negativtest nach verk├╝rzter Corona-Isolation

Von dpa
Aktualisiert am 29.04.2022Lesedauer: 3 Min.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hatte ein zun├Ąchst vorgesehenes Ende der Isolationspflicht zur├╝ckgenommen.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hatte ein zun├Ąchst vorgesehenes Ende der Isolationspflicht zur├╝ckgenommen. (Quelle: Carsten Koall/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - In der Corona-Krise kommen weitere Lockerungen: Die vorgeschriebene Isolation f├╝r Infizierte soll auf f├╝nf Tage verk├╝rzt werden, wie die Gesundheitsminister von Bund und L├Ąndern im Prinzip verabredeten. Es soll aber bei amtlichen Anordnungen dazu bleiben.

Corona sei keine Erkrankung wie die Grippe oder eine Erk├Ąltung, wo man selbst entscheiden k├Ânne, ob man infiziert zur Arbeit gehe, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach am Freitag in der ARD. Der SPD-Politiker sprach sich f├╝r einen abschlie├čenden Test "zumindest als dringende Empfehlung" aus. In Hamburg sind ab diesem Samstag die bundesweit letzten noch strengeren Corona-Alltagsauflagen vorbei.

F├╝r die k├╝nftigen Isolationsregeln soll Anfang kommender Woche eine Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Bundesgesundheitsministeriums vorgelegt werden. Die konkrete Umsetzung liegt dann bei den L├Ąndern. Bisher dauern Absonderungen in der Regel zehn Tage und k├Ânnen per negativem Test fr├╝hestens nach sieben Tagen vorzeitig beendet werden.

Die Minister von Bund und L├Ąndern verst├Ąndigten sich nun auf f├╝nf Tage und verwiesen auf eine zunehmende Immunit├Ąt in der Bev├Âlkerung sowie mildere Krankheitsverl├Ąufe mit der Omikron-Variante. Eine Quarant├Ąne f├╝r Kontaktpersonen von Infizierten soll wohl nur noch dringend empfohlen werden, wie es nach den Beratungen hie├č. Mehrere L├Ąnder gehen bei der Verk├╝rzung der Isolationszeit bereits voran.

Aber Selbsttest dringend empfohlen

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Lauterbach sagte in der ARD zur Isolation von Infizierten: "Ich pers├Ânlich glaube, dass am Ende von f├╝nf Tagen - das ist ja eine sehr kurze Zeit - zumindest eine Selbsttestung dringend empfohlen sein m├╝sste." Denn man wisse, dass viele nach dem f├╝nften Tag noch positiv seien, die dann andere anstecken k├Ânnten. Generell mache es einen gro├čen Unterschied, ob die B├╝rger w├╝ssten, ob sie unbedingt zu Hause bleiben m├╝ssten oder es frei zu entscheiden sei. Die Gesundheits├Ąmter w├╝rden in der Durchsetzung der Anordnungen auch besser, wenn die noch hohen Fallzahlen sinken. Lauterbach hatte Anfang April ein zun├Ąchst angek├╝ndigtes Ende der Isolationspflicht wieder zur├╝ckgenommen.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz mahnte: "Nicht die Politik sondern das Virus und die Infektion m├╝ssen die Schutzma├čnahmen bestimmen." Dieses Prinzip beerdigten Bund und L├Ąnder mit der Verk├╝rzung der Isolation. "Deshalb muss wenigstens die Freitestung festgeschrieben werden", sagte Vorstand Eugen Brysch. Der Vorsitzende des Haus├Ąrzteverbands, Ulrich Weigeldt, sprach sich in den Zeitungen der Funke Mediengruppe f├╝r einen "pragmatischen Umgang" mit den Isolationsregeln aus. "Die einfache Botschaft muss sein: Wer einen positiven Test hat oder Symptome aufweist, sollte konsequent zu Hause bleiben und Kontakt zu anderen Menschen meiden."

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland sank laut RKI nun auf 758,5 - nach 826,0 gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen am Vortag und 733,4 vor einer Woche. Die j├╝ngste Entwicklung ist demnach aber schwer einzusch├Ątzen. In den beiden Wochen vor und nach Ostern seien vermutlich mehr F├Ąlle nicht erfasst worden, es gebe zeitverz├Âgerte Nachmeldungen. Das RKI h├Ąlt fest, dass Kennzahlen zu Klinikeinweisungen weiter abn├Ąhmen. Insgesamt gebe es aber noch einen hohen "Infektionsdruck" mit mehr als 750.000 gemeldeten F├Ąllen pro Woche.

Auch in Hamburg fallen die Vorgaben

Als letztes Bundesland beendet Hamburg zum Wochenende noch bestehende strengere Schutzvorgaben. Der Stadtstaat und Mecklenburg-Vorpommern hatten als einzige L├Ąnder f├╝r mehrere Wochen eine gesetzliche "Hotspot"-Klausel f├╝r Regionen mit kritischer Pandemie-Lage genutzt. Ab Samstag kann man in der Hansestadt etwa wieder ohne staatliche Maskenpflicht einkaufen gehen. FFP2-Masken m├╝ssen noch in Bussen, Bahnen, Kliniken und Pflegeheimen getragen werden. Bundesweit gilt weiterhin Maskenpflicht in Fernz├╝gen und Flugzeugen. Unabh├Ąngig von staatlichen Vorgaben gibt es vielerorts au├čerdem etwa in Kultureinrichtungen auch weiter Schutzregeln mit Maskenpflichten.

Lauterbach sagte im Fernsehsender Phoenix zur generellen Situation: "Die Stimmung ist gef├╝hlt sehr gut, aber die Lage ist nicht ganz so gut, weil sehr viele Menschen auch noch schwer erkranken und versterben." Es k├Ąmen zudem nun immer mehr Virusvarianten. Es k├Ânne sein, dass sie nicht so gef├Ąhrlich seien. Es k├Ânne aber auch eine darunter sein, die die Ansteckungsf├Ąhigkeit der Omikron-Variante mit dem schweren Verlauf einer Delta-Variante verbinde. Dies habe er k├╝rzlich "etwas zugespitzt" eine m├Âgliche "Killervariante" genannt. "├ťber den Begriff kann man streiten. Aber man muss ja auch die Dinge beim Namen nennen." Es handele sich um ein Szenario von vielen.

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