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Stickoxide: Bundesregierung offenbar für Nachrüstung von Dieselmotoren

Diesel-Fahrer sollen nachrüsten  

So könnte das Stickoxid-Problem gelöst werden

19.01.2018, 16:35 Uhr | rtr

Stickoxide: Bundesregierung offenbar für Nachrüstung von Dieselmotoren. Diesel-Motoren stoßen Stickoxide aus, darum drohen in Städten Fahrverbote. Die Kosten für eine Nachrüstung werden auf 1300 Euro pro Auto geschätzt.  (Quelle: dpa/Hendrik Schmidt)

Diesel-Motoren stoßen Stickoxide aus, darum drohen in Städten Fahrverbote. Die Kosten für eine Nachrüstung werden auf 1300 Euro pro Auto geschätzt. (Quelle: Hendrik Schmidt/dpa)

Wegen Stickoxiden drohen in vielen deutschen Städten Fahrverbote für Dieselautos. Medienberichten zufolge will die Bundesregierung dem mit neuen Katalysatoren entgegenwirken.

Im Kampf gegen die Stickoxid-Belastung empfiehlt ein Regierungsgutachten laut dem "Spiegel" eine Motor-Nachrüstung bei Diesel-Fahrzeugen. Die sogenannten SCR-Katalysatoren seien eine "sehr effiziente Maßnahme zur Emissionsreduzierung", zitiert das Magazin aus der Studie.

Die Nachrüstung bringe eine Minderung giftiger Stickoxide um 90 Prozent. "Deshalb wird dieses System für eine Nachrüstung vorgeschlagen." Sie koste etwa 1300 Euro pro Fahrzeug. Das Bundesverkehrsministerium wollte sich zu dem Gutachten nicht äußern und erklärte, die Untersuchungen zu einer möglichen Nachrüstung liefen noch.

Nachrüstung schon im Sondierungspapier

Das Gutachten war von einer Arbeitsgruppe angefordert worden, die beim Diesel-Gipfel im vergangenen Jahr unter Leitung von Kanzlerin Merkel (CDU) eingesetzt wurde. Die Angaben des Magazins decken sich mit Informationen der Nachrichtenagentur Reuters aus dem Umfeld der Arbeitsgruppe, wonach eine solche Nachrüstung bei einem Großteil der etwa sechs Millionen Fahrzeuge der Schadstoffnorm Euro 5 möglich sei.

Dies hatten auch die Sondierer von Union und SPD in ihr gemeinsames Papier aufgenommen und dort die Nachrüstung bereits verankert. Offen jedoch ist, wie sie genau umgesetzt werden und wer sie bezahlen soll.

Im Februar entscheidet das Bundesverwaltungsgericht

Der Druck auf die Politik wird voraussichtlich steigen, wenn das Bundesverwaltungsgericht im Februar ein Urteil zu möglichen Fahrverboten spricht. Diese drohen in mehreren Ballungsräumen, da die Stickoxid-Grenzwerte dort oft überschritten werden und die EU-Kommission deswegen gegen Deutschland bereits ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet hat. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks will deswegen Ende Januar nach Brüssel fahren, da von dort inzwischen eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof droht.

Quelle:
- Reuters

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