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Jens Spahn vereinbart Treffen mit Urheberin von Hartz-IV-Petition

Petition mit 150.000 Unterzeichnern  

Spahn trifft sich mit Hartz-IV-Empfängerin

19.03.2018, 17:13 Uhr | AFP, jmt

Jens Spahn vereinbart Treffen mit Urheberin von Hartz-IV-Petition. Gesundheitsminister Jens Spahn: Nach Kritik an seinen Aussagen zu Hartz IV, will er sich nun mit Sandra S. treffen – die Hartz-IV-Empfängerin hatte eine Petition gestartet. (Quelle: dpa/Soeren Stache)

Gesundheitsminister Jens Spahn: Nach Kritik an seinen Aussagen zu Hartz IV, will er sich nun mit Sandra S. treffen – die Hartz-IV-Empfängerin hatte eine Petition gestartet. (Quelle: Soeren Stache/dpa)

Der CDU-Politiker Jens Spahn will sich mit einer Hartz-IV-Empfängerin aus Karlsruhe treffen – sie hatte den neuen Gesundheitsminister per Petition aufgerufen, einen Monat von der Grundsicherung zu leben.

Nach den Aussagen des neuen Gesundheitsministers Jens Spahn, die Grundsicherung Hartz IV bedeute nicht Armut, will Spahn sich nun mit einer Hartz-IV-Empfängerin treffen. Sie hatte eine Internetpetition gestartet, Spahn solle einen Monat von Hartz IV leben. Der Unterschriftenaktion der 40-jährigen Mutter eines zehnjährigen Sohnes schlossen sich bis Montag 150.000 Menschen an. Ihre Beweggründe hatte sie t-online.de in einem Interview geschildert.

Die beiden vereinbarten in einem Telefonat ein baldiges direktes Gespräch, sagte ein Sprecher Spahns am Montag. Ein genauer Termin steht demnach aber noch nicht fest.

"Insgesamt bleiben mir rund zehn Euro am Tag zum Leben für mich und meinen Sohn", heißt es in dem Petitionstext der Karlsruherin. "Das bedeutet finanzielle Armut." Sie habe sich über den persönlichen Anruf von Spahn sehr gefreut, erklärte sie am Montag. t-online.de hatte sie erläutert, wie sie mit ihren Finanzen haushalten muss, um über die Runden zu kommen.

Nun sei sie gespannt, ob Spahn die Herausforderung, einen Monat von Hartz IV zu leben, wirklich annimmt. "In jedem Fall hoffe ich, dass er über seine Aussage, Hartz IV sei keine Armut, noch einmal nachdenkt."

Verwendete Quellen:
  • AFP

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