Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland > Innenpolitik >

Werbeverbot für Abtreibungen: Bundestag beschließt Reform für Paragraf 219a

Bundestag stimmt Kompromiss zu  

Abtreibungsparagraf 219a wird reformiert

21.02.2019, 20:44 Uhr | AFP, dpa, jmt

Werbeverbot für Abtreibungen: Bundestag beschließt Reform für Paragraf 219a . Kundgebung in Berlin: Kritiker hatten die Abschaffung von 219a gefordert – nun wird der Paragraf reformiert. (Quelle: imago images)

Kundgebung in Berlin: Kritiker hatten die Abschaffung von 219a gefordert – nun wird der Paragraf reformiert. (Quelle: imago images)

Schwangere können künftig einfacher als bisher Ärzte für eine Abtreibung finden. Der Bundestag hat eine Reform des Paragrafen 219a beschlossen. Kritiker hatten seine Abschaffung gefordert.

Der Bundestag hat dem Koalitionskompromiss zum sogenannten Werbeverbot für Abtreibungen zugestimmt. Die Reform des Paragrafen 219a wurde in namentlicher Abstimmung mit deutlicher Mehrheit beschlossen. Die Reform sieht vor, dass Ärzte, Krankenhäuser und weitere Einrichtungen künftig darüber informieren dürfen, dass sie Abtreibungen vornehmen – beispielsweise im Internet.

Kritiker forderten Abschaffung

Für weitere Informationen müssen sie allerdings auch künftig auf offizielle Stellen verweisen. Das hatten Ärzte, Betroffene und Teile der Opposition scharf kritisiert. Viele Kritiker und Teile der Opposition hatten eine Abschaffung des gesamten Paragrafen gefordert, der Werbung für Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe stellt.


Mit der Reform eingeführt wird auch eine zentrale, monatlich aktualisierte Liste mit Ärzten, Krankenhäusern und anderen Einrichtungen, die Abbrüche vornehmen. Sie soll von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Internet veröffentlicht werden und auch auflisten, welche Methoden die jeweiligen Ärzte zur Abtreibung nutzen. Außerdem bekommen junge Frauen die Verhütungspille länger als bisher – bis zum 22. Geburtstag – von der Krankenkasse bezahlt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen AFP, dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Highspeed mit Hightech: mit MagentaZuhause surfen!
zur Telekom
myToysbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal