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Bartsch wirft Scholz unwahre Aussage vor

Von dpa, t-online
04.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Dietmar Bartsch: Der Linken-Politiker übt heftige Kritik am Bundeskanzler.
Dietmar Bartsch: Der Linken-Politiker übt heftige Kritik am Bundeskanzler. (Quelle: Christian Spicker)
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Die Bundesregierung habe den Großteil der Preissteigerungen auffangen können, sagt Scholz. Die Linken widersprechen: Der Kanzler lebe in einer Scheinrealität.

Der Vorsitzende der Linksfraktion, Dietmar Bartsch, wirft Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) eine falsche Aussage zur Dimension der finanziellen Entlastung von Bürgerinnen und Bürgern vor. "Die Aussage, dass in diesem Jahr 90 Prozent der Mehrkosten bei kleinen und mittleren Einkommen durch die Entlastungspakete der Ampel ausgeglichen würden, ist schlicht die Unwahrheit", sagte Bartsch am Montag der Deutschen Presse-Agentur.


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Bartsch bezieht sich dabei auf eine Äußerung von Scholz während des ARD-Sommerinterviews im "Bericht aus Berlin" am vergangenen Sonntag. Dort hatte der Kanzler erklärt, dass Experten zufolge "ungefähr 90 Prozent der Preissteigerungen" durch die Maßnahmen, die die Bundesregierung in diesem Jahr ergreife, aufgefangen würden.

"Scholz lebt offenbar in einer Scheinrealität"

"Bundeskanzler Scholz lebt offenbar in einer Scheinrealität", sagte Bartsch dazu. "Nicht 90 Prozent der Mehrkosten werden ausgeglichen, sondern Millionen Menschen bleiben auf 90 Prozent der Mehrkosten sitzen", bekräftigte der Linken-Politiker.

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Regierungssprecher Steffen Hebestreit erklärte dazu am Montag, dass es sich um eine Größenordnung handele, die Wirtschaftswissenschaftler der Bundesregierung vorgetragen hätten. "Man muss da ein bisschen vorsichtig sein. Das ist natürlich eine statistische Größe. Es wird immer Einzelfälle geben, wo das anders ausfällt", räumte Hebestreit ein.

Bartsch fordert "Lohnoffensive"

Die Frage der Entlastungen spielt auch bei den Beratungen an diesem Montag im Kanzleramt eine zentrale Rolle. Dort trifft sich die Bundesregierung am Mittag mit Vertretern von Gewerkschaften und Arbeitgebern zu einer sogenannten konzertierten Aktion, um über den Umgang mit steigenden Verbraucherpreisen zu beraten.

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Linken-Fraktionschef Bartsch forderte die Bundesregierung mit Blick auf das Treffen erneut auf, die Gaspreise zu deckeln. Andere Länder wie Frankreich hätten dies längst getan, kritisierte Bartsch. Auch auf die steigenden Lebensmittelpreise müsse die Regierung nun entschieden reagieren. "Dass die Bürger mit den steigenden Preisen derart allein gelassen werden, ist ein Armutszeugnis der Ampel", sagte Bartsch.

"Wenn die Kosten jeden Monat zu hoch sind, reichen Einmalzahlungen nicht", sagte Bartsch t-online: "Der Vorschlag des Kanzlers, die Inflation abzufedern, ist kein Bonbon für die Beschäftigten, sondern für die FDP und Christian Lindner, die die Konzerne vor steigenden Löhnen schützen wollen." Es brauche "ein drittes wirksames Hilfspaket" sowie eine "Lohnoffensive": "Die Reallöhne sind in den letzten Jahrzehnten nur marginal gestiegen. Das rächt sich aktuell für Gering- und Normalverdiener."

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