• Home
  • Politik
  • Deutschland
  • Parteien
  • Angela Merkels Abschieds-Rede: 9 Minuten Applaus der CDU-Delegierten


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextAir Force One landet in M├╝nchenSymbolbild f├╝r ein VideoSo sieht es im G7-Luxushotel ausSymbolbild f├╝r einen TextKletterer st├╝rzen im Karwendel zu TodeSymbolbild f├╝r einen TextNeue Doppelspitze der Linken gew├ĄhltSymbolbild f├╝r ein VideoHinteregger mit neuem Gesch├ĄftszweigSymbolbild f├╝r einen TextIran zu neuen Atomverhandlungen bereitSymbolbild f├╝r einen TextBiontech meldet: Omikron-Impfstoff wirktSymbolbild f├╝r einen TextFu├čballstar ├╝berrascht mit Wechsel Symbolbild f├╝r einen TextSylt: Party-Zonen f├╝r 9-Euro-Touristen?Symbolbild f├╝r einen TextScholz fehlt auf S├Âders G7-FotoSymbolbild f├╝r einen TextDeutscher Olympiasieger holt WM-BronzeSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserAzubi k├Ąmpft in Armut ums ├ťberlebenSymbolbild f├╝r einen TextPer Zug durch Deutschland - jetzt spielen

"Es war mir eine gro├če Freude. Es war mir eine Ehre"

Von afp, dpa, dru

Aktualisiert am 07.12.2018Lesedauer: 3 Min.
Danke, Chefin: Delegierte halten Schilder nach der Abschiedsrede von Angela Merkel hoch.
Danke, Chefin: Delegierte halten Schilder nach der Abschiedsrede von Angela Merkel hoch. (Quelle: Christian Charisius/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Nach 18 Jahren gibt Angela Merkel den Vorsitz der CDU ab. Mit Standing Ovations dankt ihr die Partei. Und die Kanzlerin dankt zur├╝ck.

Angela Merkel sagt Auf Wiedersehen und die Partei dankt ihr. Knapp neun Minuten lang applaudierten die Delegierten beim Parteitag der CDU in Hamburg stehend nach der Abschiedsrede der Kanzlerin. Zuvor hatte sich Merkel mit den Worten "Es war mir eine gro├če Freude. Es war mir eine Ehre" von ihrer Partei verabschiedet, der sie 18 Jahre lang vorstand. Alle Infos zum Parteitag lesen Sie im Newsblog.


CDU-Parteitag: Angela Merkels Abschied vom Parteivorsitz in Bildern

"Es war mir eine Ehre": Angela Merkel hat nach ihrer Rede in Hamburg die H├Ąnde zum Dank gefaltet.
Blumen zum Abschied: Kanzlerin Angela Merkel und der mecklenburgische CDU-Landesvorsitzende Vincent Kokert nehmen sich in den Arm.
+4

In ihrer Rede rief Merkel die Christdemokraten zu Zuversicht und Mut f├╝r die Zukunft auf. Die CDU sei die Partei, die sich f├╝r den Zusammenhalt einsetzt, sagte sie. "Wir Christdemokraten grenzen uns ab, aber niemals aus." Christdemokraten w├╝rden niemals hetzen oder andere Menschen niedermachen. Es gebe f├╝r sie keine Unterschiede bei der W├╝rde der Menschen. "Wir Christdemokraten dienen den Menschen unseres Landes."

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Schwarzer Schimmel in der Dusche: So werden Sie ihn los
Schwarzer Schimmel: Vor allem in Ecken siedelt sich der Pilz schnell an.


Merkel warnte ihre Partei, sich in Grabenk├Ąmpfen aufzureiben. "Wohin uns nicht enden wollender Streit f├╝hrt, das haben CDU und CSU in den letzten Jahren bitter erfahren", sagte die scheidende Parteichefin und mahnte: Die CDU k├Ânne auch in diesen schwierigen Zeiten gute Ergebnisse erringen, "wenn wir geschlossen und entschlossen k├Ąmpfen".

Die Zukunft gut gestalten k├Ânne man nicht mit Missgunst und Zwietracht, sondern nur mit Zuversicht und Freude, betonte Merkel. "Es ist diese Fr├Âhlichkeit im Herzen, die ich meiner Partei auch f├╝r die Zukunft w├╝nsche", sagte sie. Wenn sie sich diese behalte, "dann werden wir Christdemokraten auch in Zukunft zusammenf├╝hren und zusammen f├╝hren".

Merkel stellt sich auf dem Parteitag nicht mehr zur Wiederwahl. Kandidaten f├╝r den Vorsitz sind CDU-Generalsekret├Ąrin Annegret Kramp-Karrenbauer, der fr├╝here Unionsfraktionschef Friedrich Merz sowie Gesundheitsminister Jens Spahn, der als Au├čenseiter gilt.

Prominente Parteimitglieder positionieren sich

Die Wahl gilt auch als Richtungsentscheid: W├Ąhrend die Merkel-Vertraute Kramp-Karrenbauer als Vertreterin eines Kurses der Mitte gilt, werden Merz und Spahn als Kandidaten des konservativen Fl├╝gels angesehen. In den vergangenen Tagen hatten sich zunehmend prominente CDU-Vertreter f├╝r Merz oder Kramp-Karrenbauer ausgesprochen. Gleichzeitig wurde in der Partei bef├╝rchtet, dass das Lager des Verlierers entt├Ąuscht zur├╝ckbleibt.

Loading...
Symbolbild f├╝r eingebettete Inhalte

Embed

CDU-Pr├Ąsidiumsmitglied Daniel G├╝nther rief die Bewerber f├╝r die Nachfolge von Merkel an der Parteispitze auf, sich unabh├Ąngig von ihrem Ergebnis weiter an f├╝hrender Stelle f├╝r die Partei zu engagieren. Sein ausdr├╝cklicher Wunsch sei, "dass alle drei an Bord bleiben, egal wie es ausgeht", sagte der schleswig-holsteinische Ministerpr├Ąsident in Hamburg. Es k├Ânne nat├╝rlich "Entt├Ąuschte" geben. Er w├╝nsche sich allerdings, dass sie sich "in die Pflicht nehmen lassen und der Partei auch weiterhin zur Verf├╝gung stehen".

Der nordrhein-westf├Ąlische CDU-Landesvorsitzende Armin Laschet hob die F├Ąhigkeit, "Br├╝cken bauen zu k├Ânnen" als entscheidende Anforderung an den neuen Vorsitzenden oder die neue Vorsitzende hervor. Einen Namen wollte Laschet dabei am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin" nicht nennen, doch wird diese F├Ąhigkeit bislang vor allem Kramp-Karrenbauer zugeschrieben.

CDU auf der Suche nach dem Angebot f├╝r die Zukunft

Der Parteitag werde personell und inhaltlich wichtige Weichen stellen, sagte Merkel zu Beginn des Parteitags. Diese Weichenstellungen h├Ątten ein Ziel: "Gemeinsam wollen wir, dass unsere CDU als die starke Volkspartei der Mitte ihrem Gestaltungsauftrag gerecht wird" und "das richtige Angebot f├╝r die Zukunft unseres Landes macht".


Merkel war zu Beginn des Parteitags mit viel Applaus begr├╝├čt worden. Die rund eintausend Delegierten erhoben sich von ihren Pl├Ątzen, als die scheidende Vorsitzende den Parteitag er├Âffnete.

Einer Umfrage zufolge w├╝nschen sich 49 Prozent der CDU-W├Ąhler Kramp-Karrenbauer als neue Parteichefin. Das geht aus dem am Freitag wenige Stunden vor der Entscheidung auf dem CDU-Parteitag in Hamburg ver├Âffentlichten "RTL/n-tv-Trendbarometer" hervor. 35 Prozent der CDU-W├Ąhler w├╝rden demnach den fr├╝heren Unionsfraktionschef Friedrich Merz vorziehen, zehn Prozent Gesundheitsminister Jens Spahn.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Johannes Bebermeier
Von Johannes Bebermeier
Angela MerkelAnnegret Kramp-KarrenbauerArmin LaschetCDUCSUFriedrich MerzJens Spahn
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website