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Norbert Röttgen kandidiert für CDU-Parteivorsitz – Nachfolge von AKK?

Machtkampf in der CDU  

Norbert Röttgen kandidiert für Parteivorsitz

18.02.2020, 12:20 Uhr | dpa

Norbert Röttgen bewirbt sich um CDU-Parteivorsitz

Auch Friedrich Merz, Jens Spahn und Armin Laschet werden als Kandidaten gehandelt. Der Bundestagsabgeordnete will die CDU vor allem nach rechts abgrenzen. (Quelle: Reuters)

"...dann bekommen die Bürger Angst": So erklärt Norbert Röttgen seine Kandidatur um den CDU-Parteivorsitz. (Quelle: Reuters)


In der CDU wird debattiert, wer den Chefposten übernehmen soll, nun taucht ein weiterer Name auf: Norbert Röttgen wird kandidieren. Der Politiker erklärte seinen Schritt am Dienstag offiziell.

Der frühere Bundesumweltminister und heutige Außenpolitiker Norbert Röttgen will neuer CDU-Vorsitzender werden. Der 54-Jährige hat in einer Pressekonferenz die Gründe für seinen Entschluss ausgeführt. Er ist damit der erste Politiker, der seine Kandidatur offiziell ankündigt. Röttgen stammt wie die anderen voraussichtlichen Bewerber Friedrich Merz, Armin Laschet und Jens Spahn aus Nordrhein-Westfalen.

Vom Umwelt- zum Außenpolitiker

Es gehe jetzt nicht allein um eine Personalentscheidung für den Parteivorsitz, so Röttgen. "Es geht um die politische – personelle und inhaltliche – strategische Positionierung der CDU." Dies wolle er in einem offenen Prozess in die Partei einbringen.


Röttgen kritisierte ferner indirekt die aktuelle Parteiführung und Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Er sagte, die CDU müsse "klimapolitische Glaubwürdigkeit" gewinnen und frühzeitiger auf absehbare Krisen reagieren, wie aktuell die Vertreibung von fast einer Million Syrer in der Provinz Idlib. "Das ist ein akutes Geschehen, über das wir kaum sprechen", sagte er. Zwischen Ost- und Westdeutschen wolle er, sollte er CDU-Vorsitzender werden, einen Dialog auf Augenhöhe über das Funktionieren der Demokratie in Gang bringen.

Röttgen war von 2009 bis 2012 Bundesumweltminister und setzte sich 2010 in einer Mitgliederbefragung zum NRW-Landesvorsitz gegen Laschet durch. Die Landtagswahl 2012 verlor er, woraufhin Bundeskanzlerin Angela Merkel ihn aus dem Kabinett entließ. Als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages konnte er sich danach international neu profilieren.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherchen
  • Nachrichtenagentur dpa

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