HomePolitikDeutschlandParteien

Lobbyismus-Vorwurf: Amthor zieht Kandidatur für CDU-Landesvorsitz zurück


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextDeutscher im Iran festgenommenSymbolbild für einen TextGorilla erfüllt 18-Jähriger letzten WunschSymbolbild für einen TextNagelsmann setzt Bayern-Stars auf BankSymbolbild für einen TextGeraten Harry und Meghan unter Druck?Symbolbild für einen TextTraditionsklub entlässt StadionsprecherSymbolbild für ein VideoArtillerie zerstört russischen PanzerSymbolbild für einen TextFehler beim Überholen – Fahrer stirbtSymbolbild für einen TextEurojackpot: Die aktuellen GewinnzahlenSymbolbild für einen Text2.Liga: HSV verteidigt TabellenführungSymbolbild für einen TextAusschluss von WM-Teilnehmer gefordertSymbolbild für einen TextNeues Elon-Musk-Projekt startet in BayernSymbolbild für einen Watson TeaserOliver Pocher schießt gegen RTL-StarSymbolbild für einen TextDieses Städteaufbauspiel wird Sie fesseln

Philipp Amthor zieht Kandidatur für CDU-Landesvorsitz zurück

Von dpa
Aktualisiert am 19.06.2020Lesedauer: 2 Min.
Philipp Amthor: Der CDU-Poltiker kandidiert nicht für den CDU-Landesvorsitz in Mecklenburg-Vorpommern.
Philipp Amthor: Der CDU-Poltiker kandidiert nicht für den CDU-Landesvorsitz in Mecklenburg-Vorpommern. (Quelle: Jens Büttner/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Der CDU-Politiker Philipp Amthor wird nicht für den CDU-Landesvorsitz in Mecklenburg-Vorpommern kandidieren. Damit zog er Konsequenzen aus den Lobbyismus-Vorwürfen gegen seine Person.

Philipp Amthor hat seine Kandidatur für den Parteivorsitz des CDU-Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern zurückgezogen. Das sagte der 27-Jährige am Freitagabend nach einem Treffen mit dem CDU-Landesvorstand in Güstrow. Amthor sah sich wegen seiner inzwischen beendeten Nebentätigkeit für ein US-Unternehmen massiven Lobbyismus-Vorwürfen ausgesetzt und war auch in der eigenen Partei in die Kritik geraten.

An seiner Stelle wird der Landrat von Vorpommern-Greifswald, Michael Sack, für das Amt an der Parteispitze kandidieren. Der Landesparteitag ist für den 7. August angesetzt.

Amthor bezeichnete seine Tätigkeit als Fehler

Amthor war zunächst der einzige Kandidat für den Posten gewesen, stand aber wegen seiner Nebentätigkeit für ein US-Unternehmen in der Kritik. Bei regionalen Parteitreffen hatte der CDU-Jungstar zuvor noch breite Unterstützung für seine Bewerbung erhalten. Daher wurde spekuliert, dass er ungeachtet der Kritik auch aus der eigenen Partei an der Kandidatur festhalten würde.

In der Vorwoche hatte Justizministerin Katy Hoffmeister ihre Kandidatur für den Landesvorsitz zurückgezogen, um Amthor den Weg frei zu machen. Kurz darauf geriet der junge Bundestagsabgeordnete aus dem vorpommerschen Ueckermünde wegen seiner Nebentätigkeit und seiner Lobbyarbeit für das US-Unternehmen Augustus Intelligence massiv in die Kritik.

Fall Amthor löst Lobbyismus-Debatte aus

Nach einem Bericht des "Spiegels" hatte er für die Firma im Herbst 2018 mit einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) um politische Unterstützung gebeten. Amthor bezeichnete seine Tätigkeit inzwischen als Fehler und hat die Zusammenarbeit nach eigenen Angaben beendet. Zwar habe er seine Nebentätigkeit für das Unternehmen bei Aufnahme im vergangenen Jahr der Bundestagsverwaltung offiziell angezeigt, doch habe er sich politisch angreifbar gemacht. Die ihm eingeräumten Aktienoptionen habe er zurückgegeben.

Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Russische Soldaten um Donezk: Sie sollen in Lyman eingekesselt sein.
Jetzt könnte Putin Tausende Soldaten verlieren
Wladimir Putin: In Moskau begründet der russische Präsident die völkerrechtswidrige Annexion der besetzten Gebiete mit einer Propagandarede.
Symbolbild für ein Video
"Wir werden uns nie beugen"

Als erste Konsequenz aus seinen umstrittenen Aktivitäten hatte sich Amthor aus dem Untersuchungsausschuss zum islamistischen Anschlag auf dem Breitscheidplatz in Berlin zurückgezogen. Er war stellvertretendes Mitglied in dem Gremium, das auch Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen befragen wird, der ebenfalls in Verbindung zu der umstrittenen US-Firma stehen soll.

Der Fall Amthor löste eine Debatte über Lobbyismus aus. Unter anderem der Verein Lobbycontrol und auch einige Parteien im Bundestag forderten schärfere Offenlegungspflichten für Abgeordnete.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Eine Kolumne von Gerhard Spörl
CDUGreifswaldGüstrow
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website