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Nach Scholz-Kandidatur: SPD-Aufwärtstrend schon wieder zu Ende


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SPD-Aufwärtstrend schon wieder zu Ende

Von rtr
Aktualisiert am 23.08.2020Lesedauer: 2 Min.
Die SPD hat nach zweiwöchigem Aufschwung wieder an Zustimmung verloren.
Die SPD hat nach zweiwöchigem Aufschwung wieder an Zustimmung verloren. (Quelle: Xinhua/imago-images-bilder)
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Das war ein kurzes Hoch: Nach einer Umfrage hat die SPD bereits wieder an Zustimmung verloren. Nachdem die Partei Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten aufgestellt hatte, stiegen die Prozentpunkte kurzzeitig.

Knapp zwei Wochen nach der Nominierung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten ist der Aufschwung der SPD in den Umfragen schon wieder vorbei. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Kantar für "Bild am Sonntag" erhebt, kommt die SPD in dieser Woche auf 17 Prozent, das ist ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Damit bleibt die SPD aber vor den Grünen, die erneut 16 Prozent erreichen.

Mit klarem Abstand auf Platz 1 liegt die Union mit unverändert 36 Prozent. Einen Punkt zulegen kann die FDP auf sieben Prozent. Die Linke kommt unverändert auf acht Prozent, die AfD verliert einen Prozentpunkt und landet bei zehn Prozent. Sonstige Parteien können sechs Prozent (plus ein Prozentpunkt) auf sich vereinen. Für die Umfrage vom 13. bis zum 19. August wurden 2107 Menschen Personen befragt.

Diese Regierung wünschen sich die Deutschen

Fast die Hälfte der Wähler in Deutschland würde laut einer Umfrage ein schwarz-grünes Regierungsbündnis nach der Bundestagswahl im kommenden Jahr bevorzugen. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest Dimap für die "Welt am Sonntag" gaben 49 Prozent an, sich eine Koalition von Union und den Grünen zu wünschen. Eine rot-rot-grüne Koalition finden der Umfrage zufolge nur 34 Prozent der Wähler attraktiv.

Bei der Frage nach dem bestmöglichen Kanzlerkandidaten der Grünen sprach sich eine Mehrheit der Befragten weder für Robert Habeck noch seine Ko-Vorsitzende Annalena Baerbock aus. 28 Prozent der Wähler plädierten stattdessen für Cem Özdemir. Habeck landete mit 26 Prozent auf Platz zwei, Baerbock mit 13 Prozent auf Platz drei.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur Reuters
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