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Folgen auf Kipping und Riexinger zwei Frauen an der Parteispitze?

Von dpa, joh

Aktualisiert am 31.08.2020Lesedauer: 2 Min.
Nach acht Jahren scheiden Katja Kipping und Bernd Riexinger als Vorsitzender Linkspartei aus. Zwei Frauen k├Ânnten sie nun als erste weibliche Doppelspitze beerben.
Nach acht Jahren scheiden Katja Kipping und Bernd Riexinger als Vorsitzender Linkspartei aus. Zwei Frauen k├Ânnten sie nun als erste weibliche Doppelspitze beerben. (Quelle: Christian Thiel/imago-images-bilder)
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Katja Kipping und Bernd Riexinger scheiden als Vorsitzende der Linkspartei aus. Ihre Nachfolger werden auf dem Parteitag Ende Oktober gew├Ąhlt. Zwei Frauen haben gute Chancen.

Wer f├╝hrt die Linkspartei ins Bundestagswahljahr? Nach der R├╝ckzugsank├╝ndigung der Vorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger beginnt nun die Suche nach einer neuen Doppelspitze. Kipping und Riexinger wollen an diesem Montag ihren R├╝ckzug zuerst im Parteivorstand erl├Ąutern und dann auf einer gemeinsamen Pressekonferenz. Sie hatten am Freitagabend und Samstag nacheinander ihren Verzicht auf eine Kandidatur f├╝r eine weitere Amtszeit bekanntgegeben.


Das sind die neuen Jobs der Ex-Politiker

Der ehemalige Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel erhielt von dem in der Kritik stehenden Unternehmen T├Ânnies mindestens 10.000 Euro pro Monat f├╝r seine Beratert├Ątigkeit. Mit einem Gehalt wie diesem steht er nicht allein da.
CDU-Politiker und fr├╝herer Chef des Innenressorts, Thomas de Maizi├Ęre, zeigte der Regierung j├╝ngst eine "rechtsanwaltliche" Beratung der Deutschen Telekom in den Bereichen "nationale, europ├Ąische und internationale Telekommunikationsbeziehungen" an.
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Der Entschluss stand schon seit M├Ąrz

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch nannte das "eine souver├Ąne Entscheidung der beiden Vorsitzenden rechtzeitig vor dem Parteitag". Angesichts der Herausforderungen in Deutschland und Europa habe die Linkspartei "eine besondere Verantwortung, f├╝r das n├Ąchste Jahr ein ├╝berzeugendes inhaltliches, strategisches und personelles Angebot zu machen", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Ob seine Partei nach der Bundestagswahl eine Regierungsbeteiligung anstrebe, sei dabei "nicht die zentrale Frage". Zur Spitzenkandidatur wollte sich Bartsch nicht einlassen.

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Kipping sagte der Tageszeitung "taz", den R├╝ckzugsentschluss habe sie schon im M├Ąrz gef├Ąllt. "Dann hat uns Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht. In dieser Situation w├Ąre es verantwortungslos gewesen, eine Nachfolgediskussion anzuzetteln." Sie wolle aber in Dresden erneut f├╝r ein Direktmandat im Bundestag kandidieren.

Folgt nun ein weibliches Gespann an der Spitze?

Auf ihrem Parteitag in Erfurt vom 30. Oktober bis 1. November muss sich die Linke nun neu aufstellen. Dabei scheint auch eine Doppelspitze mit zwei Frauen m├Âglich: Als aussichtsreiche Anw├Ąrterinnen gelten die Fraktionsvorsitzenden aus Hessen und Th├╝ringen, Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow. Aber auch andere Namen sind im Gespr├Ąch. Unklar ist, wie schnell sich die Fl├╝gel sortieren. Als eine wichtige Wegmarke gilt die zweit├Ągige Klausurtagung der Bundestagsfraktion, die am Donnerstag beginnt.

Der R├╝ckzug des Spitzenduos kommt nicht ├╝berraschend. Laut Satzung soll kein Parteiamt l├Ąnger als acht Jahre ausge├╝bt werden. Kipping (heute 42) und Riexinger (64) hatten die Parteif├╝hrung 2012 ├╝bernommen. Damals stand die Linke nach einem beispiellosen Machtkampf konkurrierender Fl├╝gel kurz vor der Spaltung. Riexinger setzte sich damals gegen den heutigen Fraktionschef Dietmar Bartsch durch.

Unter dem Gewerkschafter aus Baden-W├╝rttemberg und der Slawistin aus Sachsen kam die Linke bei den Bundestagswahlen 2013 und 2017 auf 8,6 beziehungsweise 9,2 Prozent. Heute liegt sie in den Umfragen zwischen 6 und 9 Prozent. Besonders Kipping blieb als Parteichefin umstritten. Sie lieferte sich harte Auseinandersetzungen mit der Parteilinken Sahra Wagenknecht, die als Fraktionschefin inzwischen abgetreten ist und von Amira Mohamed Ali abgel├Âst wurde.

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