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CDU-Kandidat Friedrich Merz: "Gibt beachtliche Teile, die mich verhindern wollen"


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"Teile des Partei-Establishments wollen mich verhindern"

Von afp, MaM

Aktualisiert am 26.10.2020Lesedauer: 2 Min.
Friedrich Merz, Kandidat fĂŒr den CDU Bundesvorsitz: Er distanziert sich von der Politik der Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Friedrich Merz, Kandidat fĂŒr den CDU Bundesvorsitz: Er distanziert sich von der Politik der Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Quelle: HOFER/imago-images-bilder)
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Friedrich Merz sieht sich im Rennen um den CDU-Vorsitz unfair behandelt und besteht darauf, dass der Wahlparteitag im Dezember stattfindet. Der Kanzlerin wirft er vor, Krisen zu befeuern.

Der Kandidat fĂŒr den CDU-Vorsitz Friedrich Merz reagiert mit harscher Kritik auf den Vorschlag der Parteispitze, den fĂŒr 4. Dezember in Stuttgart geplanten Wahlparteitag zu verschieben. Sollte ein digitaler Parteitag an dem Datum nicht möglich sein, "dann lĂ€sst sich das mit Corona nicht mehr begrĂŒnden. Dann gibt es offensichtlich GrĂŒnde, die mit Corona wenig oder gar nichts zu tun haben", sagte Merz im ARD-Morgenmagazin.


Leben und Karriere der Angela Merkel

Kindheit und Jugend verbringt Angela Dorothea Kasner, so ihr MĂ€dchenname, in der DDR. Sie kommt zwar in Hamburg zur Welt - am 17. Juli 1954. Die Eltern ziehen jedoch schon bald nach Brandenburg.
Der Vater, Horst Kasner (hier mit seiner Frau Herlind bei Merkels Vereidigung im Jahr 2005), tritt nur wenige Wochen nach der Geburt seiner Tochter eine Pfarrstelle im brandenburgischen Quitzow an.
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"Es gibt Teile des Partei-Establishments, es sind Teile, es sind nicht alle, aber beachtliche Teile, die verhindern wollen, dass ich Parteivorsitzender werde", sagte Merz weiter. Das bemerke er schon seit einigen Wochen. Er sei deshalb dafĂŒr, dass der Parteitag zum angesetzten Termin stattfindet.

Merz attackiert Merkel: CDU muss wieder "laufen lernen"

Zuvor hatte sich Merz von der Krisenpolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel distanziert. In einem Beitrag fĂŒr die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montagsausgabe) schreibt Merz, Merkel habe die Partei "solide und skandalfrei" durch die Jahre gefĂŒhrt. Dennoch mĂŒsse die Partei, so wie Merkel das gegenĂŒber Helmut Kohl festgestellt habe, wieder "laufen lernen". Ein einfaches "Weiter so" reiche nicht aus, um dem Land eine Perspektive zu geben. Merz erinnert in diesem Zusammenhang an das "völlige ZerwĂŒrfnis" zwischen Merkel und Kohl, mit der ihre Karriere als Parteivorsitzende begonnen habe.

Zwar habe "zupackendes Handeln" wĂ€hrend Merkels Kanzlerschaft dazu gefĂŒhrt, dass das Vertrauen der Bevölkerung in Union und Kanzlerin "ĂŒberwiegend sehr groß" gewesen sei, rĂ€umte Merz ein. Dennoch mĂŒsse man sich fragen, ob Deutschland "wirklich genug und vor allem das Richtige" tue, um gestĂ€rkt aus einer Krise herauszukommen.

Zweifel an Merkels Krisenpolitik

Merz warf auch die Frage auf, ob Merkels Krisenpolitik "nicht ungewollt die Risiken fĂŒr den Eintritt weiterer Krisen" erhöht habe. Der Ex-Unionsfraktionschef warf der Kanzlerin vor, den Staat in "die Rolle eines RĂŒckversicherers fĂŒr alle gesellschaftlichen Risiken" gedrĂ€ngt zu haben.

Neben Merz kandidieren der nordrhein-westfĂ€lische MinisterprĂ€sident Armin Laschet und der Außenpolitiker Norbert Röttgen fĂŒr den CDU-Parteivorsitz. Ob der Parteitag, auf dem ĂŒber die Nachfolge von Annegret Kramp-Karrenbauer entschieden werden soll, angesichts der Corona-Pandemie wie geplant am 4. Dezember stattfinden kann, will die CDU-Spitze an diesem Montagvormittag entscheiden. In der Partei war zuletzt kontrovers ĂŒber eine Verschiebung sowie eine FormatĂ€nderung diskutiert worden.

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Verwendete Quellen
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Die Partei des Wandels"
  • Nachrichtenagentur AFP
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