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AfD reicht Klage gegen Maskenpflicht im Bundestag ein


AfD klagt gegen Maskenpflicht im Bundestag

Von dpa
10.11.2020Lesedauer: 1 Min.
Alice Weidel und Alexander Gauland im Bundestag: Am Platz und am Rednerpult dürfen die Masken abgenommen werden.Vergrößern des BildesAlice Weidel und Alexander Gauland im Bundestag: Am Platz und am Rednerpult dürfen die Masken abgenommen werden. (Quelle: Emmanuele Contini/imago-images-bilder)
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Anfang Oktober war eine Maskenpflicht im Parlamentsgebäude des Bundestags angeordnet worden. Abgeordnete der AfD sahen dieses Verbot nicht ein

Abgeordnete der AfD-Fraktion haben beim Bundesverfassungsgericht ihre angekündigte Organklage wegen der Maskenpflicht im Bundestag eingereicht. Die Klage sei bereits am 4. November eingegangen, sagte ein Gerichtssprecher am Dienstag in Karlsruhe. Ein Eilantrag sei damit nicht verbunden. Der Zweite Senat wird die Klage, hinter der 19 Abgeordnete stehen, also nicht auf die Schnelle, sondern gleich umfassend prüfen.

Zuvor hatte der "Tagesspiegel" darüber berichtet. Wie AfD-Fraktionsjustiziar Stephan Brandner mitteilte, haben mehrere Mitarbeiter der Fraktion Ende vergangener Woche parallel beim Berliner Verwaltungsgericht Klage erhoben. Dem Zeitungsbericht zufolge wird dort auch ein Eilverfahren geführt.

Maskenpflicht seit Oktober

Die von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) angeordnete Maskenpflicht gilt seit dem 6. Oktober. Seitdem muss in allen Gebäuden des Bundestags, auch im Plenarsaal, ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Abgeordnete können diesen aber abnehmen, wenn sie – im Plenarsaal und in Sitzungsräumen – Platz genommen haben oder am Rednerpult stehen.

Mehrere AfD-Abgeordnete hatten sich der Anordnung demonstrativ widersetzt. Noch im Oktober schickten die Masken-Gegner Schäuble über einen Anwalt eine mit einem Ultimatum verbundene Abmahnung. Der Bundestagspräsident stützt sich auf sein Hausrecht.

Die AfD begründet ihre Klagen im Wesentlichen damit, dass Schäuble zu so einer Anordnung nicht befugt sei, wie Brandner erklärte.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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