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Umfrage in Sachsen-Anhalt: CDU deutlich vor AfD – Kenia-Koalition möglich

Umfrage in Sachsen-Anhalt  

CDU deutlich vor AfD – Kenia-Koalition möglich

27.05.2021, 19:05 Uhr | dpa, pdi

Umfrage in Sachsen-Anhalt: CDU deutlich vor AfD – Kenia-Koalition möglich. Reiner Haseloff: Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt hofft auf eine weitere Amtszeit nach der Landtagswahl im Juni.  (Quelle: dpa)

Reiner Haseloff: Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt hofft auf eine weitere Amtszeit nach der Landtagswahl im Juni. (Quelle: dpa)

Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeichnete sich ein enges Rennen zwischen CDU und AfD ab. Eine aktuelle ARD-Vorwahlbefragung sieht nun jedoch die Partei von Ministerpräsident Haseloff deutlich vorn. 

Eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liegt die CDU in einer ARD-Vorwahlbefragung vor der AfD. Wäre bereits am kommenden Sonntag Wahl, käme die CDU auf 28 Prozent und die AfD auf 24 Prozent, ergab der Sachsen-Anhalt-Trend von infratest dimap im Auftrag der ARD-"Tagesthemen" nach einer Mitteilung vom Donnerstag. Bei der Landtagswahl 2016 hatte die CDU 29,8 Prozent der Stimmen bekommen, die AfD 24,3 Prozent.

Die SPD würde mit 11 Prozent knapp drittstärkste Kraft im Parlament, gefolgt von der Linken mit 10 Prozent und den Grünen mit 9 Prozent. Die FDP würde mit 8 Prozent der Stimmen wieder in den Landtag einziehen können. Die restlichen Parteien kämen zusammen auf zehn Prozent. Darunter sind die Freien Wähler, die momentan mit drei Prozent rechnen könnten. Mit diesen Ergebnissen wäre eine Fortsetzung der Kenia-Regierung von CDU, SPD und Grünen möglich. Der neue Landtag wird am 6. Juni gewählt.

Seit fünf Jahren regieren in Sachsen-Anhalt CDU, SPD und Grüne zusammen. Bei der Landtagswahl 2016 hatte die CDU 29,8 Prozent erreicht, vor der AfD mit 24,3 Prozent, der Linken mit 16,3 Prozent und der SPD mit 10,6 Prozent. Die Grünen erreichten 5,2 Prozent.

Keine Prognose

Es handle sich ausdrücklich nicht um eine Prognose, sondern um die politische Stimmung der laufenden Woche, hieß es in der Mitteilung. Die Sonntagsfrage messe aktuelle Wahlneigungen und nicht das tatsächliche Wahlverhalten. Rückschlüsse auf den Wahlausgang seien nur bedingt möglich. Viele Wähler legten sich erst kurz vor einer Wahl fest.

Am Mittwochabend hatte eine andere Umfrage die AfD vor der CDU gesehen: Demnach käme die AfD auf 26 Prozent der Zweitstimmen, die CDU von Ministerpräsident Reiner Haseloff rutscht auf 25 Prozent ab, wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine Befragung des Meinungsforschungsinstituts Insa berichtete. Auf den dritten Platz käme die Linke (13 Prozent) vor den Grünen (11), der SPD (10) und der FDP (8 Prozent). Die FDP, die derzeit nicht im Landtag vertreten ist, könnte demnach klar den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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