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Wissler appelliert an Linke: "Das müssen wir ändern"

Von afp
Aktualisiert am 24.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Janine Wissler: Die Linken stecken in einer tiefen Krise.
Janine Wissler: Die Linken stecken in einer tiefen Krise. (Quelle: Martin Schutt/dpa-bilder)
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Inmitten der Krise wählen die Linken einen neuen Vorstand. "Lasst uns bitte um diese Partei kämpfen", fordert Janine Wissler.

Linken-Chefin Janine Wissler hat die Partei angesichts ihres desaströsen Zustandes zu einem grundlegenden Neuanfang aufgerufen. "Unsere Partei, die wir vor 15 Jahren gegründet haben, befindet sich in einer tiefen Krise", sagte Wissler am Freitag auf dem Parteitag in Erfurt. "Wir haben Niederlagen bei der Bundestagswahl und den letzten Landtagswahlen erlebt, zu viele Mitglieder haben die Partei verlassen." Es komme nun darauf an, die Partei zu verändern.

"Zur Wahrheit gehört auch, dass wir in den letzten Jahren häufiger verloren haben, als es zu verschmerzen gewesen wäre", sagte Wissler vor den Delegierten. Die Partei habe immer wieder den Eindruck hinterlassen, als wären ihr "die Kämpfe untereinander" wichtiger als das Engagement für die Menschen. "Das müssen wir ändern." Die Partei werde als zerstritten wahrgenommen und müsse sich fragen, warum sie die Menschen nicht mehr erreiche.

"Lasst uns bitte um diese Partei kämpfen"

Mit Blick auf die aktuelle Politik der Bundesregierung sagte Wissler, die Ampelkoalition lasse "viel Platz" für eine linke Politik. Die Linke müsse ihre Rolle "als einzige sozialistische Gerechtigkeitspartei" finden.

"Lasst uns bitte um diese Partei kämpfen, und zwar mit aller Kraft", appellierte Wissler an die Delegierten. Sie habe seit ihrem Amtsantritt vor 15 Monaten viele Mitglieder getroffen, "die sich ein Bein ausreißen" für die Linke. "Ich will, dass diese Mitglieder wieder stolz sein können auf ihre Partei, wenn sie morgens in die Zeitung schauen."

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Die Linke wählt in Erfurt nach den jüngsten Wahlschlappen und der Sexismus-Affäre am Samstag einen neuen Vorstand. Wissler, die in der Sexismus-Affäre unter Druck geraten ist, bewirbt sich erneut für ihr Amt. Die einstige Co-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow war im April zurückgetreten und hatte dies auch mit der Sexismus-Affäre begründet.

"Letzten Monate waren alles andere als leicht"

Wissler sieht sich allerdings innerparteilicher Kritik ausgesetzt. Die frühere Fraktionschefin Sahra Wagenknecht hat einen personellen "Neuanfang" verlangt.

"Die letzten Monate waren alles andere als leicht und einfach", sagte Wissler – das gelte für die Partei und auch für sie selbst. Sie wolle nicht behaupten, dass sie keine Fehler gemacht habe, jedoch sei alles, was sie getan habe, "in bester Absicht" geschehen. Bei den Frauen, die in der Partei "Sexismus oder sogar Übergriffe" erfahren und zugleich kaum Unterstützung erhalten hätten, wolle sie sich "aufrichtig entschuldigen".

Kontroverse um russischen Angriffskrieg erwartet

Kontroversen werden auf dem Parteitag auch über den Krieg in der Ukraine erwartet. In einem Leitantrag des Vorstands wird Russland eine "imperialistische Politik" vorgeworfen und Solidarität mit der Ukraine verlangt. Wagenknecht, die eine Mitverantwortung des Westens an dem Krieg sieht, hat einen Änderungsantrag vorgelegt.

"Der verbrecherische Angriffskrieg ist durch nichts zu rechtfertigen", sagte Wissler dazu in ihrer Rede. Die Verantwortung trage die russische Führung um Präsident Wladimir Putin, der "imperiale und nationalistische Ansprüche" verfolge. Wissler bekräftigte zugleich, dass die Linke Waffenlieferungen an die Ukraine ablehne. Gezielte Sanktionen gegen Russland seien richtig, nicht aber solche, die "zur Verarmung der Mehrheit der Bevölkerung" in Russland führen könnten.

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  • Jonas Mueller-Töwe
Von Jonas Mueller-Töwe
Von Lisa Becke
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