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Hoffnung auf neuen Schwung bei Klimaverhandlungen

Aktualisiert am 27.07.2021Lesedauer: 3 Min.
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Auf Einladung der Vereinten Nationen beraten auf dem Internationalen Klimagipfel in New York die Vertreter von mehr als 100 Ländern über gemeinsame Maßnahmen zum Kampf gegen den Klimawandel. Dabei sollen die Weichen für das wichtige Treffen in Kopenhagen im Dezember gestellt werden, wo ein Nachfolgeabkommen für das auslaufende Kyoto-Protokoll gefunden werden soll. Umweltschutzorganisationen betonten nachdrücklich, dass die Staats- und Regierungschefs in New York die "große Chance hätten, wichtige Impulse für das Abkommen in Kopenhagen zu setzen".

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte sich im Vorfeld des Treffens besorgt über den schleppenden Fortgang der internationalen Klimaverhandlungen geäußert. Er wünsche sich daher, dass die teilnehmenden Staaten öffentlich ihre Bereitschaft bekunden, in Kopenhagen zu einem Ergebnis zu kommen. Der deutsche Umweltminister Sigmar Gabriel sagte, er hoffe auf neuen Schwung in den Verhandlungen.

Industrieländer müssen Emissionen reduzieren

SPD-Politiker Gabriel erklärte, die stockenden Verhandlungen bräuchten "dringend einen politischen Impuls". Die Angebote aller Länder reichten noch nicht aus, in New York müssten sich daher die Industrieländer zu einer "konsequenten Minderung der Treibhausgase verpflichten." Der Umweltminister verlangt vor allem von den USA und Russland eine Nachbesserung ihrer Angebote. Bislang haben sich die USA lediglich darauf festgelegt, ihre Emissionen bis 2020 auf das Niveau von 1990 zu begrenzen. Russland dagegen hat sich auf gar keine verbindlichen Reduktionsziele benannt. Man sei nicht bereit, das Wirtschaftswachstum dem einzigen Ziel zu opfern, die Treibhausgase zu reduzieren, heißt es aus dem Kreml.

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Finanzielle Unterstützung der Entwicklungsländer

Die Umweltschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) forderte die Industrieländer auf, bei den Verhandlungen eine Führungsrolle zu übernehmen. Schließlich gehe der Großteil der CO2-Emissionen auf ihr Konto, sagte eine Sprecherin des WWF. Zwar hätten sich die G-8-Staaten darauf geeinigt, die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Von den meisten Ländern fehlten jedoch noch "klare Maßnahmen oder angemessene Reduktionsziele." Zudem müssten den Entwicklungs- und Schwellenländern für ihren Beitrag zum Klimaschutz finanzielle Hilfen in Höhe von rund 110 Milliarden Euro jährlich zugesagt werden, meinte der WWF.

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Oxfam verlangt Ende der Blockadehaltung

Auch die Hilfsorganisation Oxfam forderte die Bundesregierung auf, sich für ein "Ende der Blockade durch die Industrieländer" einzusetzen. Das Treffen sei "eine der letzten Gelegenheiten, ausreichend politischen Willen in die festgefahrenen Klimaverhandlungen zu bringen", erklärte Oxfam. Die Organisation warnte vor einem Scheitern der Konferenz in Kopenhagen. Dies hätte "dramatische Konsequenzen vor allem für die Entwicklungsländer".

De Boer: Ehrgeizige Maßnahmen von China

Unterdessen will China in New York wohl weitreichende Ziele bei der Senkung des klimaschädlichen Kohlendioxid-Ausstoßes verkünden. Das berichtet UN-Klimasekretär Yvo de Boer. Nach einem Gespräch mit einem chinesischen Minister sei er sicher, dass Staatschef Hu Jintao "eine Reihe ehrgeiziger und substantieller Maßnahmen" gegen den Treibhaus-Effekt ankündigen werde, sagte de Boer. Pekings Vorgehen werde "die chinesischen Treibhausgas-Emissionen auf sehr bedeutende Art verringern". Dadurch werde sich die Volksrepublik zur führenden Nation im Kampf gegen den Klimawandel entwickeln.

Kehrtwende bei chinesischem Wirtschaftswachstum?

China hatte kürzlich die USA beim Ausstoß der klimaschädlichen Treibhausgase überholt. Die beiden Länder verursachen zusammen mehr als 40 Prozent der weltweiten Emissionen. Daher sei es wesentlich, dass sie sich ernsthaft für den Klimaschutz engagierten und anderen Staaten darbei vorangingen, sagte de Boer. Hu plant demnach die stärkere Förderung erneuerbarer Energien sowie von Energieeffizienz in der Industrie, bei Gebäuden und beim Verkehr. "Das wird die Richtung des chinesischen Wirtschaftswachstums grundlegend verändern, und das ist genau das, was auch US-Präsident Barack Obama verstehen muss", sagte der Chef des UN-Klimasekretariats.

Mehr Informationen zum Thema Klimawandel
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Recht auf Überleben gefordert

Einen Tag vor dem Beginn des Klimagipfels hatten bereits die kleinen Inselstaaten der Welt ihr Recht auf Überleben eingefordert. Der weltweite Temperaturanstieg müsse eingedämmt werden, forderten die 42 Mitgliedsländer der Allianz der Inselstaaten. Die Temperatur dürfe auf keinen Fall um mehr als 1,5 Grad Celsius steigen. Je höher die Temperatur steige, desto größer werde für kleine Inseln die Gefahr, von den Meereswellen einfach weggespült zu werden, hieß es in einer Erklärung der Allianz, der Inselstaaten aus allen Erdteilen angehören.

Quelle: wetter.info, AFP

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