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Deutsche Verletzte sollen Samstag zur├╝ckfliegen

Von dpa
Aktualisiert am 19.04.2019Lesedauer: 3 Min.
Funchal: Ein Fahrzeug schleppt einen demolierten Bus ab. An Bord des Ungl├╝cksbusses auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira waren nach bisherigen Erkenntnissen des Reiseveranstalters trendtours 51 seiner G├Ąste.
Funchal: Ein Fahrzeug schleppt einen demolierten Bus ab. An Bord des Ungl├╝cksbusses auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira waren nach bisherigen Erkenntnissen des Reiseveranstalters trendtours 51 seiner G├Ąste. (Quelle: /dpa-bilder)
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Ein Ausflug zum Abendessen in der Inselhauptstadt Funchal wird f├╝r eine Gruppe deutscher Urlauber zur Fahrt in den Tod. In Portugal herrscht Staatstrauer. Wichtige Fragen sind noch offen.

Nach der Buskatastrophe auf Madeira mit 29 Toten sollen die meisten der ├╝berlebenden deutschen Urlauber an diesem Samstag zur├╝ck in die Heimat gebracht werden. Das best├Ątigte Portugals Pr├Ąsident Marcelo Rebelo de Sousa nach einem Besuch im Krankenhaus Dr. N├ęlio Mendon├ža in der Inselhauptstadt Funchal. Die Ursache des Busungl├╝cks auf der Ferieninsel war auch am Karfreitag weiter ungekl├Ąrt. Insgesamt wurden zwei Tage nach dem Unfall noch 16 der 28 Verletzten im Krankenhaus von Funchal behandelt.


Bilder des Ungl├╝cks auf Madeira

Luftaufnahme von der Ungl├╝cksstelle: Der Bus ist am Mittwochabend eine B├Âschung heruntergekracht. Erst an einem Wohnhaus kam er zum Stehen.
Das Ungl├╝ck ereignete sich in der Gemeinde Cani├žo auf der beliebten portugiesischen Urlaubsinsel Madeira.
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Davon waren 14 Deutsche sowie der Fahrer und die Reiseleiterin, beides Portugiesen. Die besuchten Patienten h├Ątten gro├če Anerkennung und Dankbarkeit f├╝r die Helfer zum Ausdruck gebracht, zitierten portugiesische Medien Sousa. Vom Ausw├Ąrtigen Amt hie├č es zuvor, ein Flugzeug der Bundeswehr stehe f├╝r die R├╝ckkehr der Verletzten bereit. Das Krankenhaus empfahl aber, die Verletzten nicht schon am Freitag auszufliegen, wie Miguel Reis von der Klinikleitung sagte.

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├ťberlebende und ihre Angeh├Ârigen nahmen am Karfreitag in Funchal an einem Gedenkgottesdienst teil. Zu der Trauerfeier hatte die Pfarrerin der Deutschsprachigen Evangelischen Kirche auf der Atlantikinsel, Ilse Everlien Berardo, in der Kirche Igreja Presbiteriana eingeladen.

"Wir sind dankbar f├╝r alle tr├Âstlichen Worte."

Einige der G├Ąste h├Ątten deutliche Verletzungen am K├Ârper und im Gesicht gehabt, berichtete die Zeitung "Correio da Manh├ú" am fr├╝hen Abend. Die 45-min├╝tige Veranstaltung, an der auch Portugals Staatspr├Ąsident Marcelo Rebelo de Sousa teilnahm, fand hinter verschlossenen T├╝ren statt. "Portugal trauert, Deutschland trauert, und die Solidarit├Ąt kommt aus dem Herzen beider Nationen, und nicht nur dieser beiden Nationen", sagte Berardo vor Beginn der Trauerfeier. "Wir sind dankbar f├╝r alle tr├Âstlichen Worte."

In ganz Portugal galt derweil eine dreit├Ągige Staatstrauer. Der Reisebus mit Dutzenden deutschen Urlaubern war am fr├╝hen Mittwochabend in dem Ort Cani├žo von der Stra├če abgekommen, hatte sich ├╝berschlagen und war einen Abhang hinunter auf ein Haus gest├╝rzt. Als Ursache gilt ein Bremsversagen als wahrscheinlich, offizielle Ermittlungsergebnisse gab es aber noch nicht. Die Gruppe wollte zu einem typisch madeirischen Abendessen ins nahe gelegene Funchal und hatte gerade erst das Hotel verlassen, als der Unfall geschah.

Warum wurde der Bus immer schneller?

Der Bus soll immer schneller geworden sein, w├Ąhrend der Fahrer verzweifelt versucht habe, das Fahrzeug zum Halten zu bringen ÔÇô so hatten es Augenzeugen im portugiesischen Fernsehen geschildert.

Der Busfahrer, der das Ungl├╝ck schwer verletzt ├╝berlebte, konnte portugiesischen Medienberichten zufolge zun├Ąchst nicht vernommen werden. Angeh├Ârige der ├╝berwiegend deutschen Opfer reisten nach Angaben des Reiseveranstalters Trendtours auf die Insel, wo der Bus am Mittwoch einen Abhang hinunter auf ein Haus gest├╝rzt war.

Der Reiseveranstalter bezeichnete die Busfirma als seri├Âsen und verl├Ąsslichen Partner. "Laut den uns vorliegenden Informationen war der sechs Jahre alte Bus Ende Januar 2019 zur Inspektion und hat im Rahmen dieser Inspektion eine g├╝ltige Zulassung bis Februar 2020 erhalten", lie├č Trendtours auf dpa-Anfrage mitteilen. 51 Fahrg├Ąste waren Trendtours-Touristen.

Reiseveranstalter bereitet R├╝ckreise der Fahrg├Ąste vor

Keiner der 16 Verletzten im Krankenhaus sei in Lebensgefahr, zwei Patienten l├Ągen aber weiter auf der Intensivstation, zitierte die Online-Zeitung "Observador" die Direktion der Klinik.

Leichtverletzte k├Ânnten umgehend die Heimreise antreten, erkl├Ąrte Trendtours: "Wir haben f├╝r unsere G├Ąste ausreichend Flugkontingente organisiert, so dass jeder auf eigenen Wunsch nach Hause reisen kann." Erste Angeh├Ârige seien auf dem Weg nach Madeira und w├╝rden dort von den Fachkr├Ąften in Empfang genommen und unterst├╝tzt.

Fast alle Passagiere seien bei dem Unfall aus dem Bus herausgeschleudert worden, zitierten Medien den Koordinator der medizinischen Notfalldienste, Ant├│nio Coelho. "Nur f├╝nf Menschen, darunter der Fahrer, waren beim Eintreffen der Rettungsteams im Bus. Alle anderen befanden sich au├čerhalb." Wahrscheinlich h├Ątten sie keine Sicherheitsgurte angelegt, meinte Coelho.

Gro├če Mehrzahl der Opfer sind wohl Deutsche

Urspr├╝nglich waren 28 Verletzte in das Krankenhaus gebracht worden, "26 mit deutscher Nationalit├Ąt", erkl├Ąrte die Klinik. Ein Patient starb sp├Ąter. Etliche andere wurden mittlerweile entlassen.

Auch am Freitag gab es zun├Ąchst keine offizielle Best├Ątigung der Bundesregierung, ob die Todesopfer ÔÇô nach portugiesischen Berichten 11 M├Ąnner und 18 Frauen ÔÇô ausschlie├člich Deutsche waren. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sind wahrscheinlich 27 der 29 Toten deutsche Staatsangeh├Ârige. Portugiesische Medien meldeten, auch zwei Einheimische k├Ânnten ums Leben gekommen sein.


Au├čenminister Heiko Maas (SPD) war am Gr├╝ndonnerstag auf die portugiesische Atlantikinsel gereist und hatte an der Ungl├╝cksstelle einen Kranz niedergelegt. Er traf mit seinem Amtskollegen Augusto Santos Silva zusammen und dankte den Rettern. Pr├Ąsident Sousa gedachte am Freitag auf der Atlantikinsel der 29 Toten des Busungl├╝cks. Am Unfallort in Cani├žo legte er einen gro├čen Kranz mit pfirsichfarbenen Rosen sowie einer gro├čen rot-gr├╝nen Schleife nieder und hielt eine Schweigeminute f├╝r die Opfer ab.

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Von Lisa Becke, Nilofar Eschborn
Busungl├╝ckDeutschlandMadeiraPortugalReiseveranstalterUnfall
Justiz & Kriminalit├Ąt




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