HomePanorama

Rätselhafte Hepatitis-Fälle bei Kindern: Weitere Länder melden Erkrankungen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextPro-Putin-Protest bei Baerbock-AuftrittSymbolbild für einen TextBurger King verliert GütesiegelSymbolbild für einen TextARD zeigt Quizshow 25 Stunden liveSymbolbild für ein VideoHier explodieren 1,6 Tonnen SprengstoffSymbolbild für einen TextZDF-Star wieder mit Ex-Freundin liiertSymbolbild für einen TextTirol: Deutscher hortet Schädel und WaffenSymbolbild für einen TextSo löschen Sie Programme bei WindowsSymbolbild für einen TextHaaland knackt nächsten RekordSymbolbild für einen TextAndie MacDowell zeigt ihre grauen HaareSymbolbild für einen Text18-Jähriger kracht mit SUV gegen BaumSymbolbild für einen Watson TeaserMeghan und Harry wollen ausziehen

Weitere Länder melden rätselhafte Hepatitis-Fälle bei Kindern

Von afp
Aktualisiert am 20.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein Hepatitis-B-Virus: Keiner der bekannten Erreger konnte bei den rätselhaften Fällen bei Kindern nachgewiesen werden.
Ein Hepatitis-B-Virus: Keiner der bekannten Erreger konnte bei den rätselhaften Fällen bei Kindern nachgewiesen werden. (Quelle: Zoonar | Cigdem Simsek/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Experten rätseln über Dutzende Hepatitis-Fälle bei Kindern in Europa und den USA. Keiner der bisher bekannten Erreger wurde bei den Betroffenen nachgewiesen. Mehrere Ursachen werden geprüft.

Zunächst von Großbritannien gemeldete Fälle von Hepatitis-Erkrankungen bei Kindern mit unbekannter Ursache sind mittlerweile in weiteren europäischen Ländern aufgetreten. Solche Entzündungen der Leber mit unbekanntem Auslöser seien mittlerweile auch bei Kindern in Dänemark, Irland, den Niederlanden und Spanien festgestellt worden, teilte die EU-Gesundheitsbehörde ECDC am Dienstag mit. Außerdem gebe es neun Verdachtsfälle im US-Bundesstaat Alabama.

Die Prüfung der Fälle dauere in allen betroffenen Ländern noch an, erklärte die ECDC. "Derzeit ist der genaue Grund für die Hepatitis dieser Kinder unbekannt." Die bekannten Erreger von Hepatitis A, B, C, D und E wurden bei den Betroffenen nicht nachgewiesen. Die britischen Gesundheitsbehörden prüfen daher Zusammenhänge mit anderen verbreiteten Erregern wie dem Coronavirus, vorangegangenen Infektionen und Umweltfaktoren. Als wahrscheinlichste Ursache gilt laut ECDC derzeit eine Infektion.

Sechs Kinder brauchen neue Leber

Am Freitag hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitgeteilt, sie prüfe 84 Hepatitis-Fälle bei Kindern, die seit dem 5. April in Großbritannien gemeldet worden seien. Die WHO rechnete demnach für die folgenden Tage mit weiteren solcher Fälle, von denen zumeist Kinder unter zehn Jahren betroffen waren.

In den meisten dieser Fälle bekamen die Kinder kein Fieber. Zu den Symptomen zählten Bauchschmerzen, Durchfall, Erbrechen und Gelbsucht. Einige der Leberentzündungen in Großbritannien waren so schwerwiegend, dass die Kinder auf spezielle Leber-Stationen verlegt werden mussten. Sechs Kindern musste laut WHO und ECDC eine neue Leber transplantiert werden.

Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
imago images 170257434
Symbolbild für ein Video
Russland plant die nächste Provokation

Expertin rät zu Hygienemaßnahmen

Die ECDC erklärte, zur Klärung der Ursache werde mit einem Fragebogen abgeklärt, welche Nahrungsmittel und Getränke die Betroffenen zu sich genommen hatten. Auch persönliche Gewohnheiten seien abgefragt worden. Dabei sei kein gemeinsamer äußerer Faktor der Erkrankungen festgestellt worden. Auch ein Zusammenhang der Hepatitis-Fälle mit einer Corona-Impfung war laut ECDC nicht auszumachen.

Die Leiterin für klinische und neu auftretende Infektionen der britischen Behörde für gesundheitliche Sicherheit, Meera Chand, riet am Freitag als Vorsichtsmaßnahme zu "normalen Hygienemaßnahmen". Vorkehrungen wie regelmäßiges Händewaschen könnten dazu beitragen, "die Ausbreitung vieler Infektionen, die wir untersuchen, zu verringern", erklärte sie.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Angelika Franz
DänemarkEUEuropaGroßbritannienIrlandNiederlandeSpanienUSAWHO
Justiz & Kriminalität




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website