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Bereits 13 Tote auf den Philippinen – China in Sorge

Von dpa, pdi

Aktualisiert am 15.09.2018Lesedauer: 3 Min.
Verkehrsteilnehmer schieben wĂ€hrend heftiger RegenfĂ€lle und starken Winden, die durch den Taifun "Mangkhut" verursacht wurden, ihre Motorroller ĂŒber eine ĂŒberflutete Straße.
Verkehrsteilnehmer schieben wĂ€hrend heftiger RegenfĂ€lle und starken Winden, die durch den Taifun "Mangkhut" verursacht wurden, ihre Motorroller ĂŒber eine ĂŒberflutete Straße. (Quelle: Bullit Marquez/dpa-bilder)
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Der Taifun "Mangkhut" bedroht in Asien mehrere Millionen Menschen – auch China stellt sich auf "das Schlimmste" ein. Auf den Philippinen gibt es zahlreiche Tote.

China hat sich mit Evakuierungen und Warnungen an die Bevölkerung vor dem sich nĂ€hernden Taifun "Mangkhut" gerĂŒstet. Rund 3.000 Arbeiter wurden von Arbeitsplattformen im SĂŒdchinesischen Meer in Sicherheit gebracht, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtetet. Zudem ordneten die Behörden an, dass mehr als 6.000 Schiffe zurĂŒck in die HĂ€fen fahren sollen.


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Auch einige FĂ€hrverbindungen wurden eingestellt. Provinzregierungen warnten vor schweren RegenfĂ€lle, Überschwemmungen und Erdrutschen. Der Nationale Wetterdienst sagte vorher, dass "Mangkhut", der am Samstag ĂŒber den Philippinen wĂŒtete, am spĂ€ten Sonntagabend oder in der Nacht zum Montag die SĂŒdkĂŒste Chinas sowie die Tropeninsel Hainan erreichen werde.

Auch die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong bereitet sich auf die Ankunft des Sturms vor. Behörden warnten die Hongkonger davor, sich "auf das Schlimmste" einzustellen.

Philippinen: Behörden rechnen mit noch mehr Toten

Am Samstag hatte der Taifun begleitet von starken RegenfÀllen den Norden der Philippinen erreicht und weite Landstriche in seinem Griff. Dabei schwÀchte er sich mit Windgeschwindigkeiten von 170 Kilometern pro Stunde etwas ab. Böen erreichten 260 Kilometer pro Stunde.

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Von den Philippinen meldeten die Behörden am Samstagabend (Ortszeit) 13 Todesopfer, fĂŒrchteten aber eine noch höhere Opferzahl. Demnach starben fĂŒnf Menschen bei einem Erdrutsch in der Stadt Baguio. FĂŒnf weitere Menschen wurden dort vermisst. In der Provinz Benguet kamen zwei Helfer, ein 13 Jahre altes Kind und eine vierköpfige Familie ebenfalls bei Erdrutschen ums Leben. Im Großraum Manila ertrank ein MĂ€dchen in einem Hochwasser fĂŒhrenden Fluss.

Die Zahl der Opfer werde vermutlich noch steigen, sagte der Chef des philippinischen Rats fĂŒr Katastrophenschutz, Ricardo Jalal. Berichte aus betroffenen Regionen erreichten die Behörden nur schleppend, RettungskrĂ€fte hĂ€tten viele Gebiete noch nicht erreicht.

"Mangkhut" entwurzelte BĂ€ume, deckte DĂ€cher ab und sorgte fĂŒr StromausfĂ€lle, von denen mehr als vier Millionen Menschen betroffen waren. Nach Behördenangaben wurde ein Mann beim Einsturz seines Hauses verletzt. Der Kontakt zu einigen Regionen sei abgerissen. Straßen und BrĂŒcken seien gesperrt worden.

Evakuationszentrum auf den Philippinen: Der Sturm soll am Samstag auf die KĂŒste treffen.
Evakuationszentrum auf den Philippinen: Der Sturm soll am Samstag auf die KĂŒste treffen. (Quelle: LGU Gonzaga Cagayan/Social Media/Reuters-bilder)

Insgesamt sollen mindestens 5,2 Millionen Menschen von dem Sturm betroffen sein. Das Rote Kreuz der Philippinen geht aufgrund der Zerstörungskraft sogar von bis zu zehn Millionen Betroffenen aus.

Der Taifun war am frĂŒhen Samstagmorgen mit Wucht auf Land getroffen. Das Zentrum des Wirbelsturms erreichte den Ort Baggao in der Provinz Cagayan, 382 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila, wie die philippinische Wetterbehörde mitteilte.

Sorge ĂŒber Ausmaße des Wirbelsturms

Bereits die Vorboten des Sturms hatten den Norden der Philippinen hart getroffen. In Teilen der Provinzen Cagayan und Isabela fiel der Strom aus, zahlreiche In- und AuslandsflĂŒge wurden gestrichen. Der Schiffsverkehr wurde eingestellt, mehr als 4500 Passagiere strandeten in HĂ€fen der Inselgruppe im Westpazifik.

Der Taifun bringe ein 900 Kilometer breites Band aus Regenwolken mit sich, erklÀrte die Wetterbehörde. "HÀuser aus leichtem Material werden definitiv zerstört", warnte Meteorologe Renito Paciente.

Obwohl der Norden des Landes in der Vergangenheit bereits Ă€hnlich starke Taifune erlebt hat, Ă€ußerte sich der PrĂ€sident des Roten Kreuzes, Richard Gordon, besorgt ĂŒber die Ausmaße des Wirbelsturms. "Die Schneise von "Mangkhut" ist breiter, das heißt, eine große FlĂ€che wird betroffen sein, und er ist in der Lage, bei den Menschen viel Leid auszulösen."

StÀrker als "Florence"

"Mangkhut" ist um einiges stĂ€rker als der Hurrikan "Florence", der die SĂŒdostkĂŒste der USA bedroht. "Florence" bĂŒĂŸte in der Nacht zum Freitag an Windgeschwindigkeit ein. Das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami meldete Freitag Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde.

Die Philippinen werden jedes Jahr von etwa 20 Taifunen heimgesucht, die Überflutungen, Erdrutsche und andere VerwĂŒstungen bringen. Einer der stĂ€rksten Taifune der vergangenen Jahre war "Haiyan". Er traf im November 2013 auf die Philippinen. Damals starben mehr als 6300 Menschen, mehr als vier Millionen verloren ihr Zuhause.

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