Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Sturm "Eta" fordert mehr als 200 Tote – Kurs auf Florida

Von dpa
Aktualisiert am 09.11.2020Lesedauer: 2 Min.
Miami Beach, USA: Ein Paar spaziert wÀhrend des heftigen Tropensturms "Eta" am Strand entlang.
Miami Beach, USA: Ein Paar spaziert wÀhrend des heftigen Tropensturms "Eta" am Strand entlang. (Quelle: Wilfredo Lee/AP/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Mehr als 200 Menschen in Mittel- und SĂŒdamerika starben bereits, nun nimmt "Eta" Kurs auf Florida. Behörden warnen vor der StĂ€rke des Sturms – er könnte noch mehr Menschenleben kosten.

Der Tropensturm "Eta" bedroht jetzt Teile des US-Bundestaates Florida. Das US-Hurrikanzentrum in Miami warnte vor schweren RegenfĂ€llen und lebensgefĂ€hrlichen Überflutungen in Teilen des SĂŒdostens der Halbinsel. Gegen 4 Uhr (MEZ) lag das Zentrum des Sturms rund 60 Kilometer östlich von Marathon, einem Teil der Keys, der Inselkette an der SĂŒdspitze Floridas. Mit Windgeschwindigkeiten von 100 Kilometern pro Stunde zog er nordwestwĂ€rts Richtung Festland.


Dramatische Bilder: "Eta" wĂŒtet in Mittel- und SĂŒdamerika

Queja, Guatemala: RettungskrĂ€fte und Hunde suchen nach verschĂŒtteten Menschen. In dem mittelamerikanischen Land kamen durch den Sturm "Eta" mindestens 27 Menschen ums Leben.
In Guatemala sind rund 200.000 Menschen sind von Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen.
+4

Am Sonntagmorgen hatte "Eta" die kubanische SĂŒdkĂŒste erreicht. Der Tropensturm traf am frĂŒhen Sonntagmorgen (Ortszeit) nahe Punta Colorados in der zentralen Provinz Sancti SpĂ­ritus auf Land, wie die kubanische Nachrichtenagentur Prensa Latina berichtete. Damit verbunden war heftiger Regen. Das US-Hurrikanzentrum warnte, dass "Eta" gefĂ€hrlich sei.

Zivilschutz warnte vor Überschwemmungen

Der Zivilschutz Kubas hatte bereits ab Samstagmittag die Alarmphase fĂŒr westliche und zentrale Provinzen ausgerufen, fĂŒr andere Provinzen die Warnphase. Wie zuvor in Mittelamerika und Mexiko bereitete der heftige Regen, den "Eta" mit sich brachte, auf der Karibikinsel Sorgen. Die NiederschlĂ€ge dĂŒrften vielerorts weiter zunehmen, viele Böden waren bereits durchnĂ€sst und konnten kaum weiteres Wasser aufnehmen, die Gefahr von Erdrutschen nahm zu. Der Zivilschutz warnte vor Überschwemmungen.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Putin warnt Scholz in Telefonat vor Waffenlieferungen
Kremlchef Wladimir Putin: Bei Lockerungen der Sanktionen wolle er die Ausfuhr von Getreide aus der Ukraine zu ermöglichen.


"Eta" war am Dienstag als Hurrikan auf die KĂŒste Nicaraguas getroffen. SpĂ€ter schwĂ€chte sich "Eta" zu einem Tropensturm ab. Allerdings verursachten heftige RegenfĂ€lle in den vergangenen Tagen vielerorts Erdrutsche und Überschwemmungen, nach SchĂ€tzungen kamen in Mittelamerika und Mexiko in der Folge mehr als 200 Menschen ums Leben.

150 Tote bei Erdrutsch

Im mexikanischen Bundesstaat Chiapas starben mindestens 20 Menschen, 900 HĂ€user wurden beschĂ€digt. Im besonders getroffenen Guatemala wurde ein Dorf im Zentrum des Landes von einem Erdrutsch erfasst, PrĂ€sident Alejandro Giammattei rechnete am Freitag insgesamt mit "mehr oder weniger 150 Toten". Die Suche nach den Toten beginnt erst. RettungskrĂ€fte fanden in dem Dorf QuejĂĄ, einem Teil der Ortschaft San CristĂłbal Verapaz, drei Opfer, die verschĂŒttet worden waren, schrieb die Nationale Koordinationsstelle fĂŒr Katastrophenvorsorge in Guatemala (Conred) auf Twitter am Samstag.

Nach Angaben der Conred kamen in Guatemala mindestens 27 Menschen ums Leben, 103 wurden vermisst, fast 200.000 sind von Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen. In Honduras kamen mindestens 20 Menschen, in Panama fĂŒnf sowie in Costa Rica und Nicaragua jeweils zwei Menschen ums Leben.

Luftwache bringt Lebensmittelpakete

Viele Betroffene haben weder Trinkwasser noch Essen und warteten darauf, gerettet zu werden. Auf Videos des guatemaltekischen MilitÀrs waren dramatische Rettungsszenen von Familien auf HausdÀchern zu sehen. In Honduras holten Soldaten und Polizisten die Menschen mit Schnellbooten und Helikoptern aus den besonders gefÀhrdeten Gebieten, die Luftwaffe brachte Lebensmittelpakete.

Weitere Artikel


Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hilft seinen Schwestergesellschaften in Honduras und Guatemala. "Im Fokus steht jetzt die Rettung, die medizinische Versorgung und sichere Unterbringung der Menschen", sagte DRK-GeneralsekretĂ€r Christian Reuter. Allerdings konnten RettungskrĂ€fte offenbar nicht allen Opfern des Unwetters zĂŒgig helfen. Die Kommunikation und die ZugĂ€nge zu den betroffenen, oftmals abgelegenen Gebieten wĂŒrden durch die Zerstörungen erschwert, sagte Reuter.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
FloridaMexikoUSAÜberschwemmung
Justiz & KriminalitÀt




t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website