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NRW: Lehrerin in Ibbenbüren getötet – Hinweise auf Motiv


Bluttat im Klassenzimmer
Lehrerin im Münsterland getötet – Hinweise auf Motiv

Von t-online, dpa
Aktualisiert am 15.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Ein Rettungswagen steht vor einem Berufskolleg in Ibbenbüren: Ein 17-jähriger Schüler soll hier seine Lehrerin umgebracht haben.Vergrößern des BildesEin Rettungswagen steht vor einem Berufskolleg in Ibbenbüren: Ein 17-jähriger Schüler soll hier seine Lehrerin umgebracht haben. (Quelle: NWM-TV/dpa)
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Ein 17-Jähriger soll seine Lehrerin erstochen und danach selbst den Notruf gewählt haben. Wie kam es zu der Bluttat an dem Berufskolleg im Münsterland?

Nach dem tödlichen Messerangriff auf eine Lehrerin in der Stadt Ibbenbüren im Münsterland dauern die Ermittlungen zu der Tat an. Ein 17-jähriger Schüler soll die 55-Jährige gestern Nachmittag im Klassenzimmer an einem Berufskolleg ermordet haben. Unklar war zunächst, ob der Jugendliche heute einem Haftrichter vorgeführt wird. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Münster stehen die Ermittlungen zu den Hintergründen ganz am Anfang.

Demnach wählte der 17-Jährige nach der Tat selbst den Notruf und ließ sich dann widerstandslos festnehmen. Er soll die Lehrerin laut ersten Ermittlungen der Mordkommission im Schulgebäude aufgesucht haben. Die Pädagogin sei allein in einem Klassenzimmer gewesen.

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Nach ersten Vernehmungen im Umfeld des Beschuldigten zeichnen sich Schulprobleme als mögliches Motiv des verdächtigen Schülers ab. Gegen den 17-Jährigen sei nach einer Reihe von Konflikten mit Lehrern am Dienstag von der Schulleitung ein eintägiger Schulverweis verhängt worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Vernommen wurde der Jugendliche noch nicht. Für ihn sei ein Pflichtverteidiger bestellt worden.

Bildungsministerin: "Müssen Lehrkräfte besser vor Gewalt schützen"

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat mit Bestürzung auf die tödliche Gewalttat gegen eine Lehrerin im münsterländischen Ibbenbüren reagiert. "Der gewaltsame Tod der Lehrerin macht fassungslos. Wir müssen alles unternehmen, um Lehrkräfte besser vor Gewalt zu schützen", sagte sie t-online. Mehr dazu lesen Sie hier.

An dem Berufskolleg war ein größeres Polizeiaufgebot angerückt. Neben mehreren Streifenwagen trafen auch ein Rettungshubschrauber, ein Krankenwagen und ein Notfallseelsorger ein. Es bestehe keine Gefahr für Menschen, hatte es zunächst lediglich geheißen. Der Notruf an die Polizei soll laut einem Bericht der "Bild" um 14.51 Uhr eingegangen sein.

Die Obduktion der Leiche der Lehrerin würde frühestens am Mittwoch erfolgen, sagte eine Polizeisprecherin. Warum die Lehrerin sich am Nachmittag noch allein im Klassenzimmer aufhielt und der Schüler dies offenbar wusste, blieb zunächst unklar.

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