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Mara Salvatrucha: Jugendgang in den USA schneidet Mann den Kopf ab


Horrortat in den USA
Berüchtigte Jugendgang enthauptet Mordopfer

Von afp
Aktualisiert am 23.11.2017Lesedauer: 2 Min.
Polizisten sperren einen Tatort mit Flatterband abVergrößern des BildesDie Leiche wurde bereits Anfang September in einem Park in Wheaton gefunden. (Quelle: Symbolbild/ZUMA Press/imago-images-bilder)
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Mitglieder der Jugendgang "Mara Salvatrucha" haben in den USA einen Mann grausam ermordet. Dem Opfer wurde der Kopf abgetrennt und das Herz aus der Brust geschnitten.

Die Leiche weise mehr als hundert Stichwunden auf, teilte die Polizei des Bezirks Montgomery mit. Sie wurde demnach in Wheaton, einem Vorort der US-Hauptstadt Washington im Bundesstaat Maryland, entdeckt. Die in einem Park in Wheaton verscharrte Leiche wurde bereits Anfang September gefunden. Bei dem Opfer handelt es sich um einen Mann, der nach Angaben der Behörden noch nicht identifiziert wurde.

Bislang wurde ein 19-Jähriger wegen der Tat festgenommen. Aus der Anklageschrift gehe hervor, dass bis zu zehn Menschen an dem Mord beteiligt gewesen seien, berichteten der Sender WBALTV11 und Montgomery Community Media unter Berufung auf die Anklageschrift. Die Tat sei offenbar seit Wochen vorbereitet worden.

Landesweit Tausende Mitglieder

Die berüchtigte Bande Mara Salvatrucha, auch bekannt als MS-13, war in den achtziger Jahren in Los Angeles von jungen Einwanderern aus dem zentralamerikanischen Land El Salvador gegründet worden. Sie soll in den USA etwa 10.000 Mitglieder haben - außer Einwanderern aus Lateinamerika auch viele US-Bürger.

Zahlreiche Mitglieder der Gang wurden über die Jahre aus den USA abgeschoben, in der Folge breitete sich die Bande auch in Zentralamerika aus. Sie ist unter anderem auf Drogenhandel, Erpressungen und Entführungen spezialisiert.

US-Regierung reagiert mit Abschiebungen

US-Präsident Donald Trump hat der Bande den Kampf angesagt. Im Juli sagte er in einer Rede, dass seine Regierung dabei sei, die US-Städte mit Razzien von "blutdürstigen kriminellen Gangs" zu "befreien". Er fügte hinzu, dass dies nicht auf "die politisch korrekte Art" getan werde.

Vergangene Woche teilten die Behörden mit, dass sie im Zuge einer einmonatigen landesweiten Kampagne gegen MS-13 insgesamt 214 Bandenmitglieder festgenommen hätten. Gut die Hälfte der Festnahmen gründete sich auf Verstöße gegen Einwanderungsgesetze. Gegen 93 Bandenmitglieder seien jedoch Verfahren wegen Mordes, Raubs, Drogenhandels und anderer Vergehen eingeleitet worden, hieß es weiter.

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