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Frauenmord in Bulgarien: Mutter des Verdächtigen berichtet von Geständnis

Frauenmord in Bulgarien  

Mutter des Verdächtigen berichtet von Geständnis

11.10.2018, 16:44 Uhr | rtr

Frauenmord in Bulgarien: Mutter des Verdächtigen berichtet von Geständnis. Wiktoria Marinowa in einem TV-Studio: Die Journalistin wurde am Wochenende ermordet aufgefunden. (Quelle: Reuters/Archivbild/TVN.bg)

Wiktoria Marinowa in einem TV-Studio: Die Journalistin wurde am Wochenende ermordet aufgefunden. (Quelle: Archivbild/TVN.bg/Reuters)

Der Verdächtige im Mordfall einer bulgarischen Journalistin hat die Tat offenbar zugegeben. Dies bestätigte seine Mutter in einem TV-Interview. Der junge Mann soll das Opfer unter Drogen- und Alkoholeinfluss getötet haben. 

Im Fall der vergewaltigten und ermordeten bulgarischen TV-Journalistin Wiktoria Marinowa hat der in Deutschland festgenommene 20-Jährige die Tat nach Angaben seiner Mutter gestanden. "Er gab zu, dass er es getan hat, als er betrunken war und stark unter Drogen stand", sagte Nadeschda Krassimirowa dem bulgarischen TV-Sender Nova am Donnerstag. "Er gestand und fing vor mir an zu weinen. So ist er nicht, ich kann es nicht fassen", sagte sie in dem in Deutschland geführten Gespräch, wo sie wohnt.

Der Mann war am Dienstagabend in Stade festgenommen worden. Die bulgarische Staatsanwaltschaft hat ihn in Abwesenheit der Vergewaltigung und des Mordes angeklagt. Sie fordert seine Auslieferung. Ob ein Zusammenhang zwischen der Tat und der Arbeit der Journalistin besteht, ließen die Behörden am Mittwoch noch offen. Sie ergänzten aber, alle Indizien deuteten darauf hin, dass es sich um einen spontanen, sexuell motivierten Überfall gehandelt habe.



Marinowa hatte über einen mutmaßlichen Korruptionsfall berichtet, in dem es um Missbrauch von EU-Mitteln gehen soll. Sie versprach, an dem Fall dranzubleiben. Die Leiche der 30-Jährigen war am Samstag in einem Park nahe der Donau in ihrer Heimatstadt Ruse gefunden worden. Sie war vergewaltigt, geschlagen und erstickt worden. Der festgenommene 20-Jährige stammt nach Angaben des bulgarischen Innenministers aus Ruse und wohnt in der Nähe des Parks, in dem Marinowa überfallen wurde. Er habe am Samstag Bulgarien verlassen.

Verwendete Quellen:
  • rtr

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